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Duo aus Kernstadt-Wehr bewirbt sich 

STADTBRANDINSPEKTOREN – Christian Veitenhansl und Andreas Litwin haben sich Kameraden vorgestellt

BUTZBACH (thg). Die Feuerwehren der Stadt Butzbach wählen am Mittwoch, 21. November, ab 19.00 Uhr in der Hausberghalle Hoch-Weisel ihre neue Führungsspitze. Zur Wahl stellen sich Christian Veitenhansl für das Amt des Stadtbrandinspektors und Andreas Litwin für das Amt des ersten stellvertretenden Stadt-
brandinspektors. Das sagte Dr. Stefan Lugert, bestellter Stadtbrandinspektor gestern auf BZ-Anfrage. Aus beruflichen Gründen tritt Lugert nicht zur Wahl an. 

Bereits in der Jahreshauptversammlung im Frühjahr hätte eine Neuwahl nach Ablauf der fünfjährigen Wahlperiode von Stadt-
brandinspektor Michael Tiedemann und seiner Stellvertreter Uwe Holländer und Lugert stattfinden sollen. Bis dahin habe sich aber noch kein Team gefunden, wie Lugert berichtete. Die Amtsinhaber waren sich darin einig, zunächst den Dienst weiterzuführen. Acht Wochen lang war dies nach der Hauptversammlung nach den gesetzlichen Regelungen möglich. Nach dem Ausscheiden von Tiedemann und Holländer wurde Lugert als Stadtbrandinspektor
bestellt, also ohne Wahl vom Magistrat verpflichtet, um die hoheitliche Aufgabe Feuerwehr zu erfüllen. Patrick Spieß übernahm die Stellvertreter-Position. 

Bislang gibt es noch keinen Bewerber für die Position des zweiten stellvertretenden Stadtbrandinspektors, wie Lugert sagte. Bei dem Amt handele es sich aber um eine Kann-Bestimmung, sodass die Wahl nicht zwingend erforderlich ist. 

Veitenhansl und Litwin leisten ihren Dienst in der Kernstadt-Feuerwehr. Veitenhansl ist bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt beschäftigt. In der Kernstadt ist er Gefahrstoffzugführer. Litwin ist Rettungsassistent und organisatorischer Leiter im Rettungsdienst des Wetteraukreises. 

Lugert erläuterte, beide hätten sich in allen Butzbacher Feuerwehren vorgestellt. Die Einsatzkräfte sollten die Möglichkeit erhalten, die beiden kennenzulernen. Dass sich am Abend der außerordentlichen Jahreshauptversammlung weitere Bewerber melden, sei für alle drei Ämter möglich. 

Das Wahlverfahren sieht vor, dass ins jeweilige Amt gewählt ist, wer 50 Prozent plus eine Stimme erhält. Gibt es mehrere Bewerber, stellen sich alle dem ersten Wahlgang, im zweiten bleiben dann die beiden Bewerber mit den meisten Stimmen unter sich. Gewählt ist, wer dann die 50-plus-X-Mehrheit erhält. 

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