Ende 2022 könnte Baubeginn für Autobahnbrücke Langgöns sein

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Ende 2022 könnte Baubeginn für Autobahnbrücke Langgöns sein

Magistrat beantwortet CDU-Fragen zu Sanierung, Verkehrslenkung und Nachtfahrverbot in Butzbach 

BUTZBACH (thg). Die Autobahnbrücke Langgöns der A45 soll saniert werden. Im vierten Quartal dieses Jahres soll die Bauplanung fertig sein, im günstigsten Fall könnten Ende 2022 die Bauarbeiten beginnen, 2027 könnte der sechsspurige Ausbau fertiggestellt sein. Das hat Hessen Mobil dem Butzbacher Magistrat mitgeteilt. Die Auskünfte gehen zurück auf eine Anfrage der CDU-Fraktion in der Butzbacher Stadtverordnetenversammlung. 

Während der Bauzeit soll die Autobahnbrücke in jeder Richtung zweispurig befahrbar bleiben. Das teilte die Landesstraßenbauverwaltung Hessen Mobil mit. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit werde dabei begrenzt. 

Die Anfrage richtete sich auch auf Möglichkeiten, die Bund und Land sehen, um den Fernverkehr aus dem Stadtgebiet herauszuhalten. Die zeitweise Nutzung des Seitenstreifens auf der A5 soll laut Auskunft von Hessen Mobil zwischen Friedberg und fortgesetzt bis zum Gießener Südkreuz ermöglicht werden – bis 2022 aus Richtung Süden. Mit der weiteren Gestaltung befasse sich die neue Autobahngesellschaft des Bundes. 

Der Magistrat weist unter anderem auf eine Verkehrsuntersuchung von Hessen Mobil hin. Danach sollen die A5 und die B3 von circa 3000 Fahrzeugen täglich entlastet werden, wenn die A49 an die A5 angebunden ist. Dabei handele es sich aber um ein langfristiges Projekt. Zur elektronischen Verkehrsführung am Gießener Südkreuz, nach der die CDU fragt, erhielt der Magistrat keine Antwort von Hessen Mobil, die Anfrage werde an die  Autobahngesellschaft gestellt. 

Zu Fragen nach dem Lkw-Nachtfahrverbot erläutert der Magistrat, dass im Jahr 2020 auf die Kontrollen einvernehmlich mit Autobahnpolizei und Polizeistation verzichtet wurde. Die Einhaltung des Nachtfahrverbots soll mit dem neuen Geschwindigkeitsmessfahrzeug der Stadt überwacht werden. Jeder Lkw, der den gesperrten Bereich durchfährt, könne erfasst werden. Dafür seien aber noch datenschutzrechtliche Fragen zu klären. Der Datenschutzbeauftragte des Landes sei dabei, die Sache zu prüfen. 

Bislang besteht die Einschränkung „Be- und Entlader frei“. Seit 2019 verhandele die Stadt mit Hessen Mobil und dem Wetteraukreis aber über die Anordnung eines generellen Nachtfahrverbots. Wenn dies umgesetzt werden soll, müssten Gewerbebetriebe befragt werden, die davon betroffen wären. Sie erhielten dann die Möglichkeit, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten. 400 Betriebe hat das Gewerbeamt der Stadt angeschrieben. 60 Prozent hätten geantwortet, 13 davon seien vom Nachtfahrverbot betroffen. 

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