Energiekonzept auf breite Basis stellen

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Energiekonzept auf breite Basis stellen

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Antrag der Rockenberger Grünen wird Thema im Haupt- und Finanzausschuss / „Bevölkerung mitnehmen“

ROCKENBERG (thg). Der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeindevertretung Rockenberg wird sich mit einem Antrag der Grünen auf Erstellung eines Energiekonzepts für die Gemeinde beschäftigen. Das beschloss das Parlament am Montag einstimmig. 

Der Antrag der Grünen sieht unter anderem vor, bis zum Jahr 2030 umfassende Energieeinsparungen im Bereich Strom und Wärme zu erzielen. Der verbleibende Energiebedarf soll zu 100 Prozent aus regenerativen Energien gedeckt werden. Alle Maßnahmen sollen dazu dienen, das auf dem Pariser Klimagipfel 2015 vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen und gleichzeitig die Kommune und Region nachhaltig zu stärken. 

Erster Schritt soll laut Antrag die Erstellung eines integrierten Energiekonzepts für beide Ortsteile unter Nutzung zur Verfügung stehender KfW-Förderprogramme sein. Der Gemeindevorstand soll Vorbereitungen treffen, Angebote bei Fachbüros einholen und nach Prüfung das Erstellen des integrierten Energiekonzepts in Auftrag geben.

Die bisherigen Maßnahmen sind aus Sicht der Grünen nicht ausreichend, um die zusätzliche Erderwärmung auf die angestrebten 1,5 Grad zu begrenzen. „Der Klimawandel kann nur durch einen Bewusstseinswandel, konsequentes Energiesparen und die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energien aufgehalten werden“, so die Partei. „Je schneller und konsequenter Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden, desto eher wird der Klimaschutz zu einem Erfolgsmodell für alle.“

Die Erfahrungen zeigten, dass Maßnahmen zum Klimaschutz auch die lokale und regionale Wirtschaft inklusive der Land- und Forstwirtschaft stärkten und zukunftsfähige Arbeitsplätze schüfen oder sie erhielten. Fraktionsvorsitzender Achim Mosch sagte, es sei dabei wichtig, „die Bevölkerung mitzunehmen“. Das Konzept solle auf eine breite Basis gestellt, konkrete Maßnahmen gemeinsam erarbeitet werden. Die Nahwärmeversorgung für den Burgweg sei ein positiver Punkt. 

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