Enkeltrick und falsche Polizeibeamte waren die Hauptthemen der Fortbildung

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Enkeltrick und falsche Polizeibeamte waren die Hauptthemen der Fortbildung

Sicherheitsberater für Senioren trafen sich im Butzbacher Polizeizentrum

BUTZBACH (ots). Bei der jährlichen Fortbildungsveranstaltung der Siherheitsberater für Senioren für den Wetteraukreis wurde unter anderem die Vorgehensweise der Täter sowohl beim Enkeltrick als auch die Vorgehensweise bei den „falschen Polizeibeamten“ noch einmal genau vorgestellt. 15 Sicherheitsberater für Senioren (SfS) aus der Wetterau kamen jüngst zur Fortbildungsveranstaltung in den Räumlichkeiten des Polizeizentrums in Butzbach zusammen.
Doch nicht nur Enkeltrick und falsche Polizeibeamten standen auf dem Fortbildungsplan. Auch zu den Tatbegehungsweisen im Bereich Taschen- und Trickdiebstahl, falsche Gewinnversprechen und der Teilnahme an Kaffeefahrten konnte Kriminaloberkommissarin Sylvia Jacob den interessierten Sicherheitsberatern viel Neues mit auf den Weg geben. Und weil die Sicherheitsberater sonst selbst vor anderen Interessierten stehen und Vorträge halten, gab es noch viele wertvolle Tipps für solche Vorträge und deren Gestaltung.
Die Präventionskampgne „Gewalt-Sehen-Helfen“ stellte Polizeihauptkommissarin Susanne van Overbeke von der Polizeistation Friedberg den Senioren vor. Hierbei geht es besonders darum, Menschen Mut zu machen, nach ihren individuellen Möglichkeiten kompetent und gewaltfrei in bedrohlichen Alltagssituationen zu agieren. Einig waren sich nach der Vorstellung alle SfS darüber, bald gemeinsam an einem Gewalt-Sehen-Helfen-Seminar teilzunehmen.
Der ehemalige Leiter der Polizeidirektion Wetterau, Anhäuser, stellt schließlich noch einmal ausführlich das System der F.E.I.N-Codierung vor. Dieses System beruht auf einer einfachen Verschlüsselung der persönlichen Adressen-Daten. Mit dem F.E.I.N Code können alle beweglichen Gegenstände beschriftet werden. Somit ist bei einem Abhandenkommen eines solch beschrifteten Gegenstandes z. B. durch einen Diebstahl eine Zuordnung zu dem Besitzer sehr schnell möglich.
Bei Kaffee und Gebäck wurden im Anschluss an den theoretischen Teil noch die anstehenden Termine der SfS für 2019 besprochen. Dabei gab es auch noch einen wichtigen weiteren Punkt zu besprechen: Die Nachwuchswerbung! Wer selbst Interesse hat als Sicherheitsberater für Senioren die Präventionsarbeit zu unterstützen, der kann sich gerne mit Sylvia Jacob, Tel. 06031/601-153, in Verbindung setzen.

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