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Ente flog in zwei Tagen 2250 Kilometer weit

GIESSEN (epd). Rekordflug einer Ente: Das Tier legte 2250 Kilometer in nur zwei Tagen zurück. Wissenschaftler aus Gießen hatten die Stockente mit einem GPS-Sender ausgestattet, wie die Justus-Liebig-Universität mitteilte.

Der Wasservogel hatte den Winter in einem Naturschutzgebiet bei Lich im Landkreis Gießen verbracht. Anfang April blieben die regelmäßigen Datenlieferungen aus. Die Gießener Forscher befürchteten laut Universität einen technischen Defekt am solarbetriebenen Sender. Umso überraschter waren sie, als Anfang Mai ein großes Datenpaket ankam und die Aufenthalte des Vogels in den vergangenen Wochen verriet: Die Ente war in ihr Brutgebiet im Norden Russlands geflogen.

Während der Ostseequerung flog sie mit 125 Kilometern pro Stunde, ihre höchste Flughöhe erreichte sie mit 780 Metern bei der Überquerung des Harzes, wie die Universität weiter mitteilte.

Das Forschungsprojekt der Arbeitsgemeinschaft Wildtierforschung der Universität Gießen wird vom Hessischen Umweltministerium gefördert. Die Ergebnisse sollen unter anderem Erkenntnisse zur Jagd auf Stockenten liefern und – wo nötig – Schutzmaßnahmen begründen.

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