Erinnerungen an die Lehre in der Schneiderei Diehl

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Erinnerungen an die Lehre in der Schneiderei Diehl

BUTZBACH. Das Foto entstand 1954 in der Schneiderwerkstatt von Karl Diehl.Katharina Krämer geb. Mauer (r.) hat dort von 1953 bis 1956 Herrenschneiderin gelernt. Unter anderem wurden Anzüge hergestellt, aber auch Uniformen für Stewardessen, alle Arten von Kostümen und Schiffchen für die in Butzbach stationierten Amerikaner.

Katharina Krämer aus Ebersgöns begann 1953 Berufsweg in Butzbach

BUTZBACH (pi). Ein Foto in der BZ vom Schneidergeschäft Diehl in der Kasernenstraße 7 in Butzbach weckte die Erinnerungen von Katharina Krämer geb. Mauer aus Ebersgöns. Mit den Worten „Stell Dir mal vor, meine alte Lehrwerkstatt ist in der Zeitung“, informierte die 82-Jährige ihre Tochter Heike Hofmann darüber. Sie begann 1953 in der Schneiderei Diehl, gemeinsam mit Oswald Hamel aus Ostheim, die Lehre als Herrenschneiderin. Dort lernte sie von der Pike auf, die Herstellung von Herrenbekleidung. Damals wurde von Hand zu geschnitten. Stücke wurden auch mit Nadel, Faden und Fingerhut genäht.  Nach eineinhalb Jahren verstarb Schneidermeister Diehl. Dank Herrn Schüßler, der als Geselle schon lange tätig war, konnte die junge Frau ihre Lehre 1956 beenden. Alma Diehl geb. Petzinger, die Ehefrau von Schneidermeister Diehl, führte die Schneiderei noch eine Weile weiter. Sie war die gute Seele des Betriebs. Auch später hatte Katharina Krämer noch einen guten Kontakt zu Frau Diehl. Noch heute übernimmt die 82-Jährige gern Näharbeiten für ihre Schwiegersöhne, Enkel und Urenkel. Sie hat nach Aussage ihrer Tochter auch immer die besten Tipps, wenn man mal mit den Näharbeiten nicht weiter kommt.

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