Erschließung und Feuerwehr im Burgweg kosten 10,7 Millionen Euro

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Erschließung und Feuerwehr im Burgweg kosten 10,7 Millionen Euro

Bürgermeisterin Olga Schneider beantwortet Anfrage der Rockenberger SPD zu Kosten des Neubauprojekts

Rockenberg (thg/pm). In der jüngsten Sitzung der Rockenberger Gemeindevertretung beantwortete Bürgermeisterin Olga Schneider eine Anfrage der SPD-Fraktion zu den Investitionskosten für den Burgweg. Die Erschließungskosten bezifferte sie mit 5,32 Millionen Euro. Darin sind 730 000 Euro für die inzwischen beendeten archäologischen Grabungen, die die Gemeinde tragen muss, ebenso einbezogen wie die aktuelle Planung der Verkehrs-
anbindung des neuen Gebiets mit einem Kreisverkehr.
Die SPD begründete ihre Anfrage unter anderem damit, dass es bei dem jahrelangen Prozess für die Bürger schwierig sei, einen Überblick über den Planungs- und Umsetzungsstand zu behalten – und vor allem über die Kosten. Sie wolle „ein Höchstmaß an Transparenz“ garantieren, so Rainer Auer in einer Pressemitteilung.
Für die Erschließung und das Feuerwehrhaus fielen nach derzeitigem Stand Kosten von 10,732 Millionen Euro an. Die Kosten für das geplante Ärztehaus, die Seniorenresidenz und den Nahversorger würden von den Investoren getragen. „Leider ist der Bau des Schulgebäudes durch den Kreis auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Eike Vater. „Wir versuchen aber weiterhin auf den Kreis einzuwirken, dass der Schulbau als dringlich eingestuft wird.“ Die Kosten für den Grundschulbau übernimmt der Kreis.
Die Gesamtkosten des Burgweges würden aus kommunalen Rückstellungen für das Erschließungsgebiet, über Gewinne der Vermarktung von verkaufbaren Flächen im Burgweg und aus Verkäufen von Grundstücken in den Baugebieten „Teufelsküche“ und „Rödenweg“ mit bis zu
6,04 Millionen Euro finanziert. Für die SPD-Fraktion ist entscheidend, dass die Entwicklung der Gemeinde mit Augenmaß vorangetrieben wird, ohne dass die junge Generation dauerhaft Schulden abzahlen muss. „Die SPD legt daher Wert auf eine solide Finanzierung der Kosten.“

Mit dem Neubau des Kindergartens in Oppershofen stehe bereits ein weiteres Projekt an. Ihn sehen die Sozialdemokraten als eine wichtige Zukunftsinvestition an, so Wolfgang Witzenberger aus der SPD-Fraktion. „Wir haben uns schon vor ein paar Jahren dafür stark gemacht, dass der Kindergarten in Oppershofen für zeitgemäße Betreuungsmodelle weiterentwickelt wird. Das garantiert der Neubau. Derzeitig liegen dafür Kosten von fünf Millionen Euro auf dem Tisch, die wir wohlüberlegt in unserem Haushalt einplanen müssen“, so Witzenberger.

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