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Erst 2022 Gebührensenkung für Niederschlagswasser vorgesehen

In Butzbach sollen Abgaben dieses Jahr unverändert bleiben / Schmutzwasser wird 2023 teurer

BUTZBACH (thg). Die Schmutzwassergebühr in Butzbach bleibt in diesem und im kommenden Jahr stabil. Die Gebühr für Niederschlagswasser sinkt im kommenden Jahr. Der entsprechenden Vorschaurechnung zur so genannten gesplitteten Abwassergebühr stimmte der Butzbacher Haupt- und Finanzausschuss jüngst zu. 

Die Schmutzwassergebühr bleibt nach der Kalkulation, die Marcel Kempf vom Wirtschaftsprüfer Schüllermann und Partner in der Sitzung vorstellte, wie seit 2018 bei 3,10 Euro pro Kubikmeter. Ab dem Jahr 2023 ist mit einer Erhöhung der Abgabe auf 3,33 Euro zu rechnen. 

Die Niederschlagswasser-Gebühr wurde für das Jahr 2020 von 47 Cent auf 59 Cent pro Quadratmeter versiegelte Fläche erhöht. Dieser Wert besteht auch im laufenden Jahr fort. Die Kalkulation ergäbe eigentlich für 2021 eine Gebühr von 53 Cent. Wegen des Zeitpunkts der Veranlagung der Gebührenzahler, kommt es aber nicht mehr zu Senkung. Die Corona-Pandemie wird als Grund für Verzögerungen bei Aufstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse der Energie und Versorgung Butzbach und des Abwasser-Eigenbetriebs angeführt. 

Wegen der unveränderten 59-Cent-Regelung erwarten die Wirtschaftsprüfer einen Überschuss von 170 000 Euro. Davon entfallen 115 000 Euro auf die versiegelten Flächen, die nicht Straßenflächen darstellen, die von der Stadt entwässert werden. Die Gebührenüberschüsse sollen ab dem Jahr 2022 abgebaut werden, indem die Abgabe für das Niederschlagswasser auf 54 Cent je Quadratmeter gesenkt wird. 

Die so genannte Vorschaurechnung berücksichtigt unter anderem allgemeine Kostensteigerungen. Sie bezieht aber auch die Auswirkung der so genannten Verfahrensumstellung in der Kläranlage Butzbach ein. Dort wurde ein Faulturm errichtet, in dem der Klärschlamm deutlich besser entwässert werden soll als bei der bisherigen Behandlung des Schlamms. 

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