Farnaz Nasiriamini – Studentin und Jung-Autorin

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Farnaz Nasiriamini – Studentin und Jung-Autorin

Kommt Ihnen das bekannt vor? Mit sechs Jahren, ohne jegliche Deutschkenntnisse nach Deutschland gekommen, sich in atemberaubender Zeit hier zurechtgefunden und in vielerlei Hinsicht beeindruckend integriert? Richtig, so oder so ähnlich begann mein Porträt über den Besitzer der türkischen Stadtbäckerei, Aydin Yilmaz, vor ziemlich genau einem Jahr an dieser Stelle. Jetzt könnte man meinen, eine solch beeindruckende Form der gelebten und gelungenen Integration ist in Butzbach ein Einzelfall. Falsch! Genauso beginnt nämlich auch die Geschichte meines heutigen Interview-Gastes. Mit gerade mal Mitte 20 blickt sie bereits auf ein Praktikum im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland in New York zurück, arbeitet im Europa- und Völkerrechtsausschuss des Deutschen Juristinnenbundes, wurde mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnet (verbunden mit zahlreichen Lesungen), engagiert sich politisch in der SPD und steht kurz davor, ihr zweites vollwertiges Studium abzuschließen. Aber der Reihe nach und bei einer gemütlichen Tasse Kaffee mit der 1994 in Teheran geborenen Farnaz Nasiriamini. 

Liebe Farnaz, als Du sechs warst, haben Deine Eltern beschlossen, den Iran zu verlassen. Welche Erinnerungen hast Du noch an diese Zeit? 

Farnaz Nasiriamini: Die wenigen, die ich noch habe, sind sehr auf meine Familie bezogen, was auch daran liegt, dass wir im Iran in keinen Kindergarten gegangen sind. Mit „wir“ meine ich meine beiden Geschwister. Wir sind Drillinge und hatten uns immer selbst zum Spielen. Irgendwann hieß es, dass wir den Iran verlassen und nach Deutschland gehen. An Genaueres kann ich mich aber nicht mehr erinnern. Nur, dass ich es hier in Deutschland so wahnsinnig ruhig fand, das weiß ich noch. Teheran war im Vergleich eine unglaublich laute Stadt voller dauerhupender Autofahrer. 

Wie verlief Euer Weg nach Butzbach?  

Nasiriamini: Zunächst kamen wir in eine Erstaufnahme-Einrichtung nach Schwalbach und nach einem einmonatigen Zwischenstopp in Kirch-Göns ging es dann weiter in das Asylbewerberheim hier in Butzbach in der Kernstadt. Eingeschult wurde ich einige Monate später dann an der Stadtschule. 

Ohne ein Wort Deutsch zu können. 

Nasiriamini: Ja das stimmt. Das Deutschlernen fiel mir aber sehr leicht. Durch den Klassenverbund, das Spielen mit den Kindern im Asylbewerberheim im Hof, aber auch durch eine einstündige wöchentliche Fördermaßnahme in der Schule. Da bin ich mit einem Mitschüler hin, der gelispelt hat. Trotzdem muss ich sagen, dass vielen Kindern im Asylbewerberheim eine angemessene Förderung verwehrt wurde. Die meisten wurden nicht einmal in die Hauptschule, sondern in die Sonderschule für geistig Eingeschränkte geschickt, weil sich niemand für sie eingesetzt hat. Meiner Mutter war es sehr wichtig, uns Kinder zu fördern. Sie hat uns auch zu Hause bis zum Ende der vierten Klasse das Lesen und Schreiben auf Persisch beigebracht, worüber ich sehr dankbar bin, weil ich das heute immer noch ganz ordentlich kann. 

Hast Du dann auch in Deiner Freizeit begonnen, Bücher zu lesen? 

Nasiriamini: Und wie! Ich habe alles vertilgt, was ich in die Finger bekam, und mir bergeweise Bücher in den Bibliotheken ausgeliehen. Beginnend mit den üblichen Kinderreihen wie „Das magische Baumhaus“, „Die drei Fragezeichen“ oder „Freche Mädchen – freche Bücher“. Ich habe die Schulbibliothek so gut wie leergelesen (lacht). Was aber nicht heißt, dass ich nicht auch viel Fernsehen geschaut hätte. Was Kinder eben machen. 

Auf welche weiterführende Schule bist Du dann gegangen? 

Nasiriamini: Obwohl ich zunächst keine Empfehlung fürs Gymnasium hatte, setzte sich meine Mutter dafür ein, dass ich es trotzdem dort versuchen sollte. Insgesamt lief es auch am Weidiggymnasium ziemlich problemlos für mich – wenn wir Mathe mal außen vor lassen (lacht). Ich hatte später dann Deutsch und Biologie als Leistungsfächer, weil die Kombi Deutsch und Politik nicht ging. Diese Regelung ist bewusst politisch so gesetzt: Man kann zwei naturwissenschaftliche Fächer als Leistungskurse belegen, nicht aber zwei Geisteswissenschaften. Das vermittelt keine positiven Signale an Jugendliche mit diesen Stärken. Parallel habe ich begonnen, mich jenseits des Unterrichts zu engagieren, z.B. im Vorstand der Jusos Wetterau und bei der Jugendpresse Hessen. Aber auch in der Schule als stellvertretende Schulsprecherin. Ich habe Veranstaltungen organisiert, Artikel für die Schülerzeitung (später auch für die Butzbacher Zeitung) geschrieben und in der Oberstufe eine AG für Fünft- und Sechstklässler zum Thema „Kreatives Schreiben“ angeboten.  

Nicht zu vergessen: Du bist eine der Begründerinnen des mittlerweile fest zur Weidigschule gehörenden „Togo-Projekts“.  

Nasiriamini: Stimmt. Dieses Projekt ermöglicht u.a. Kindern in Togo, die sich das von Hause aus nicht leisten können, einen dauerhaften Schulbesuch. Es ist natürlich sehr schön, mitzubekommen, dass das Projekt immer noch erfolgreich läuft und wie viel dadurch schon bewirkt werden konnte. Wir haben damals sehr viel Herzblut und Zeit in das Projekt gesteckt. Dass es immer noch so gut läuft, geht natürlich nur, wenn sich Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler – jenseits des Unterrichts – sich kontinuierlich darum kümmern. Überhaupt finde ich es wichtig, dass eine Schule – jenseits des Lehrplanes – vielfältige Zusatzangebote bereithält. Für mich waren es eben diese Nebenschauplätze, die mich begeistert und herausgefordert haben. 

Du hast Dir aber auch jenseits dessen weitere Herausforderungen gesucht, nicht wahr? 

Nasiriamini: Stimmt. Als ich in der zehnten Klasse war, bekam ich ein Schüler-Stipendium für „begabte Kinder mit schwierigem Start“ und konnte dadurch an Wochenenden und in den Ferien an interessanten Veranstaltungen, Workshops oder auch Sommerakademien teilnehmen. 

Also nix von wegen: Endlich Ferien, wo ist die Couch zum Chillen? 

Nasiriamini: Nein, das bin ich nicht. Gerade die Sommerakademien waren immer wie Urlaub für mich. Und wer zu mir meinte, ich solle es vom Pensum her nicht übertreiben, dem habe ich erklärt, dass ich genau daraus meine Energie ziehe. Das ist einfach ’ne Typfrage. 

Wir müssen auch noch über Deine schriftstellerischen Talente sprechen. Wann hast Du Dein Faible fürs Schreiben entdeckt? 

Nasiriamini: Geschrieben habe ich schon seit der ersten Klasse, nämlich Tagebuch. Das kreative -Schreiben kam dann nach und nach dazu und war eng verbunden mit dem (damals noch existenten) „Weidig-Literaturpreis“, wofür ich ab der sechsten Klasse immer wieder Texte geschrieben und eingereicht habe. Meist Gedichte oder Kurzgeschichten, die von all dem handelten, was mir gesellschaftlich komisch vorkam, zum Beispiel wie ein Gemälde, die Mona Lisa, mehr wert sein kann als ein Mensch. Ich glaube, ich war in der achten oder neunten Klasse, als ich zum ersten Mal ausgezeichnet wurde. 

Danach folgte der nächste Step, nämlich der Ovag-Literaturpreis. 

Nasiriamini: Richtig. Auch hier habe ich immer wieder politische Texte eingereicht und mich nicht demotivieren lassen, wenn es nicht geklappt hat. So lange, bis ich irgendwann unter den Preisträgern war. Insgesamt war ich das dann fünfmal, zuletzt 2018. Später kamen noch Auszeichnungen vom Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen hinzu und 2019 der HR2-Literaturpreis. 

Glückwunsch. Sicher sind Deine Eltern wahnsinnig stolz, oder? 

Nasiriamini: Dankeschön! Ja, schon, besonders meine Mutter, die aber oft gar nicht viel von dem verstand, was ich da schrieb. Ich habe natürlich versucht, ihr manches zu übersetzen, aber literarische deutsche Texte ins Persische zu übertragen, ist nicht so einfach. 

Ich vermute mal, Du konntest dann schnell deutlich besser Deutsch als deine Eltern. 

Nasiriamini: Stimmt. Ich habe ihr dadurch als Heranwachsende vor allem bei behördlichen Dingen helfen können, insbesondere, was die Belange meines schwerbehinderten Bruders anging. Da gab es unzählige Regularien zu beachten und zahllose Anträge und Formulare auszufüllen. Im Zuge dessen habe ich erfahren, dass es von behördlicher Seite aus oft erst „nein“ heißt und dann der Kampf erst richtig losgeht, verbunden mit der Erkenntnis, dass man nicht immer gleich nachgeben oder akzeptieren sollte, sondern, dass es sich lohnt, hartnäckig zu sein und zu kämpfen. 

Wie ging es nach dem Abi für Dich weiter? 

Nasiriamini: Tja, mein Problem war, dass ich ganz Vieles total spannend fand und zunächst nicht wusste, für welches Studium ich mich entscheiden sollte. Politik? Wirtschaft? Kreatives Schreiben? Über die Sommerakademie stieß ich dann auf ein interdisziplinäres sozialwissenschaftliches Studium an der privaten Zeppelin-Uni in Friedrichshafen am Bodensee. Ich dachte, ich versuche es einfach mal. Und tatsächlich wurde ich zu Auswahlgesprächen eingeladen, die mitten in meine mündliche Abiturphase hineinfielen. Am Prüfungstag kam dann die Nachricht, dass ich zugelassen bin. Eine Woche später folgte die Zusage eines Voll-Stipendiums. Das war natürlich großartig. Man muss wissen, dass dieser Studiengang 35 000 Euro Studiengebühren kostet, die für mich dann wegfielen. Ich bin aber nicht unmittelbar direkt nach dem Abi dort hin. 

Dann hast Du Dir also doch mal ein halbes Jahr „Auszeit“ gegönnt.

Nasiriamini: (lacht) Naja, wie man’s nimmt. Ich habe in der Zwischenzeit bei der Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl ein Praktikum gemacht. 

Verstehe … Und das Studium hast Du dann natürlich in der Regelstudienzeit absolviert, da frage ich erst gar nicht. Wie nennt sich der Abschluss offiziell? 

Nasiriamini: Bachelor of Arts in Soziologie, Politik- und Volkswirtschaftslehre. 

Moment mal, ich habe gelesen, dass Du Jura studierst, das taucht in der Bezeichnung ja gar nicht auf? 

Nasiriamini: Naja, Jura ist ja mein zweites Studium-Standbein. Schon seit der Zeit, als ich mich wegen meines Bruders in Rechtsfragen rund um Behinderte einarbeiten musste, haben mich Rechtswissenschaften sehr interessiert. Mein Auslandssemester vertiefte dieses Interesse noch weiter … 

Wo warst Du da? 

Nasiriamini: Ich war zu einem dualen Studiengang in Washington DC. Dort ging ich an drei Tagen zur Uni, die anderen beiden Tage arbeitete ich als Werksstudentin. Um den Praktikumsplatz musste man sich im Vorfeld selbst kümmern, ich arbeitete dann im Auslandsbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung. An der Uni hatte ich einen tollen Professor, der uns nicht nur alle politischen Institutionen Washingtons nähergebracht, sondern uns motiviert hat, uns mit unseren Fähigkeiten auseinanderzusetzen. Übrigens, unser Campus lag nicht weit vom Weißen Hauses entfernt. Witzigerweise war das genau die Zeit, als Trump Präsident wurde und ich war tatsächlich bei der Einführungszeremonie unter den Zuschauern. 

Hättest Du da nicht noch irgendwie eingreifen können …? 

Nasiriamini: (lacht) Da gab es im Nachhinein ja diesen Medien-Hickhack um die Anzahl der anwesenden Zuschauer. Ich konnte dann selbst sehen, dass es viel weniger Menschen waren als es auf den Bildern den Anschein hatte und von Trumps Leuten kommuniziert wurde. Es war ein großartiges Semester. Ich habe mir auch dort viel Zeit genommen zum journalistischen Schreiben. Im direkten Anschluss hatte ich die Möglichkeit, ein Praktikum im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik in New York zu absolvieren. Dafür hatte ich mich schon von Deutschland aus beworben und die Zusage kam, während ich schon in Washington studierte. Wegen der begrenzten Aufenthaltsgenehmigung musste ich aber zunächst ausreisen, um drei Wochen später – mit neuem Diplomatenvisum – zum Praktikum zurückzukehren. 

Noch sind wir aber immer nicht bei Jura … 

Nasiriamini: Aber fast. Während des Praktikums kam ich in regen Kontakt mit einigen Rechtsreferendaren, was mein Interesse für Jura weiter entfacht hat. Zudem wurde mir immer mehr bewusst, dass Recht eine notwendige Grundlage ist, um Gesellschaft vertiefend zu verstehen. Kein Unternehmen, kein Verein, die Schule kommt ohne Gesetze aus, auch in allen politischen Prozessen geht es um Rechtsfragen. 

Also hast Du nach Beendigung Deines Studium in Friedrichshafen nun ein Jura-Studium in Gießen begonnen … 

Nasiriamini: Nicht ganz, ich habe drei Semester lang parallel studiert. Soziologie, Politik und VWL in Friedrichshafen und Jura in Kon-stanz. Das war aber dann schon eine intensive Zeit, in der wenig Platz für andere Dinge war, vor allem in den Prüfungsphasen. Dennoch hat alles prima geklappt: Im letzten Januar habe ich die Bachelorarbeit in Friedrichshafen abgegeben und im März die Jura-Zwischenprüfung in Konstanz absolviert. 

Jetzt fehlt nur noch, dass Du übers Wasser laufen kannst und so von Konstanz nach Friedrichshafen gependelt bist … 

Nasiriamini: (lacht) Nein, ich habe die Katamaran-Fähre genutzt. 

Nun lebst Du aber wieder in Butzbach, nicht wahr? 

Nasiriamini: Ja, seit April. Nach vier Jahren zog es mich dann doch wieder zurück zu meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten. Den zweiten Teil meines Jura-Studiums absolviere ich nun hier in Gießen an der Uni. Die Bodenseeregion ist toll, aber Heimat ist eben Heimat. 

Dir stehen in Kürze viele berufliche Optionen offen, was konkret wird es werden? 

Nasiriamini: Ich bin noch auf der Suche. Über allem steht, dass ich gerne in einem Beruf arbeiten möchte, in dem ich etwas bewegen kann, dass ich die Auswirkungen und Resultate meiner Arbeit sehen und erleben kann. Auch das Element „Schreiben“ wird immer zu mir gehören, ob haupt- oder nebenberuflich. Grundsätzlich reizt mich aber die politische Arbeit (in Gremien, Ausschüssen oder Projekten) schon sehr. Ein Traum von mir wäre z.B. an der Umsetzung konkreter Gesetzesvorhaben mitzuarbeiten. 

Erwähnt sei an dieser Stelle auch Dein politisches Engagement im Vorstand der Butzbacher SPD und im Vorstand der Wetterauer Jusos. Ein Weg in die Politik scheint vorprogrammiert … 

Nasiriamini (lacht): Politik ist kein Beruf, sondern eine Berufung. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, eines Tages in die Politik zu gehen. Das wäre ein kleiner Traum von mir. Man kann in der Politik einfach viel bewegen. 

Zum Politikerdasein gehört auch, sich in Debatten oder in der Öffentlichkeit immer wieder Kritik oder gar offenen Anfeindungen aussetzen zu müssen. Könnest Du damit umgehen? 

Nasiriamini: Ich glaube schon. Man muss trennen können zwischen politischer Auseinandersetzung und allem Persönlichen. Ich habe an der Uni oft sehr anregend mit Anhängern anderer Parteien diskutiert. Solche Gespräche bringen Dich hin und wieder dazu, eigene Positionen mal wieder neu zu überdenken. Es ist gut, dass es diese Parteienvielfalt gibt, selbst innerhalb einer Partei wäre es unnatürlich und auch langweilig, wenn alle immer einer Meinung wären. Und wenn es mal schwierig ist, wie z.B. gerade in der SPD, dann ist das wie in einer guten Beziehung: Man darf nicht gleich aufgeben und beleidigt das Haus verlassen, sondern sollte auf dem guten Fundament weiterkämpfen. 

Bitte vervollständige noch folgende Kurzfragen: Mein Lieblingsplatz in und um Butzbach ist … 

Nasiriamini: … im Schlossgarten. Gerade wenn abends das Schloss beleuchtet ist. 

In Butzbach fehlen mir am ehesten … 

Nasiriamini: … Bars und andere (auch kulturelle) Angebote für junge Leute. 

Mein Lieblingsrestaurant in Butzbach ist … 

Nasiriamini: … der neue Burgerladen in der Weiseler Straße. 

Für diese Reihe empfehle ich … 

Nasiriamini: … Jasmin Weiß von der evangelischen Stadtmission, eine sehr interessante und facettenreiche Persönlichkeit. 

Für einen Tag wäre ich gerne mal …

Nasiriamini: … Bundeskanzlerin (lacht). 

* * *

Diese Antwort überrascht kaum. Aber warum eigentlich nur für einen Tag? Sollte es tatsächlich so kommen, würde ich mich definitiv um ein erneutes Interview bemühen. Ich hoffe, Farnaz Nasiriamini erinnert sich dann noch an mich. 

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