Felsplatte als Symbol zum Zehnjährigen

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Felsplatte als Symbol zum Zehnjährigen

Foto: Schwartz

MAIFEIER – Hausbergturmfest am 2008 eingeweihten Wahrzeichen / 400 Portionen Erbsensuppe gekocht

Hoch-Weisel (rtz). Der erste, zehn Meter hohe Hausbergturm in der Nähe des Butzbacher Stadtteils Hoch-Weisel wurde am 25. Mai 1873 eingeweiht. 1875 stürzten orkanartige Stürme diesen Turm um. Ein Jahr später wurden die beschädigten Teile ausgebessert und der Turm wieder errichtet. Fortan fand alljährlich zu Himmelfahrt auf dem Hausberg ein Fest statt. 1941 musste der Turm wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Auch ohne Aussichtsturm wurden danach am 1. Mai Hausbergfeste abgehalten, die jedoch mit der Errichtung der Radarstation der US-Army ausgesetzt werden mussten. Als 2005 der Wintersteinturm errichtet wurde, ergriff der heutige Vorsitzende des Hausbergturnvereins, Manfred Imbescheid, die Initiative der Turmwache vom 6. Oktober 2007 bis 18. April 2008 erbaut und ist 23,25 Meter hoch. 

Unter dem Motto „Die Mai-Wanderung mit der Turmbesteigung verbinden, gut essen und trinken – Herz was begehrst du mehr!“ hatte der Förderverein auch in diesem Jahr wieder zu einem großen Fest am 1. Mai auf den Hausberg eingeladen, diesmal im Zeichen des zehnjährigen Bestehens. Und dieser Einladung folgten viele Hundert Wanderer und Ausflügler aus nah und fern. Der Musikverein Hoch-Weisel sorgte mit bekannten Melodien für Stimmung. Das Gesangsduo Sonja und Hans trat auf. Die Kinder konnten sich auf einer großen Hüpfburg austoben. Und es fand eine Tombola statt. Mit einem Shuttlebus wurden Bewohner vom Seniorenheim zum Hausberg gefahren. Auch eine Pferdekutsche für Fahrten um den Hausberg kam zum Einsatz. Für die Stärkung war die fahrbare Feldküche vor Ort mit 400 Portionen Erbsensuppe. Der Heimatverein Hoch-Weisel bot im Backhaus Kuchen an. 

Vereinsmitglied Joachim Goldmann stellte den Vorsitzenden Imbescheid vor. Dann überreichte er ihm eine Felsplatte von der Bodenplatte des Hausbergturms – entnommen 2007 bei Baubeginn und die Kapelle spielte dazu passend die Melodie „Meine Leidenschaft“. 

Foto: schwartz

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