Festausschuss für Feier 675 Jahre Espa

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Festausschuss für Feier 675 Jahre Espa

Meinungs- und Ideenaustausch im Ortsbeirat / Alle Generationen sollen bei Planung berücksichtigt werden

ESPA (ikr). Im kommenden Jahr wird Espa offiziell 675 Jahre alt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das sogenannte Waldhufendorf am 14. Februar 1347. Damit ist Espa der jüngste unter den sechs Langgönser Ortsteilen. Ritter Konrad Setzpfand von Linden und seine Ehefrau Gude schenkten zur Ausstattung des Altars in Butzbach verschiedene Einkünfte von Ländereien. Unter anderem war hierfür in Espa ein Achtel Frucht zu entrichten. Diese Informationen aus der Urkunde hat die Langgönser Archivarin Marei Söhngen-Haffer festgehalten.

Der Ortsbeirat Espa um Ortsvorsteher Volker Rühl (SPD) hatte in seiner Sitzung einen regen Meinung- und Ideenaustausch zu einer möglichen 675-Jahr-Feier im kommenden Jahr. Im Ergebnis bestand sowohl bei den Mitgliedern des Gremiums als auch den interessierten Bürgern der Wunsch, das Jubiläum im Rahmen einer Feier zu würdigen. Dazu sollen die Ideen und Wünsche der Bürger erfragt und dabei alle Generationen einbezogen werden. Ein Festausschuss soll sich mit der Planung, Organisation und Durchführung der Festlichkeiten beschäftigen. Das erste Treffen ist für den 13. Dezember ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Espa geplant. 

Zahlreiche Sitzungsteilnehmer signalisierten bereits ihre Bereitschaft, im Festausschuss mitzuarbeiten. Darüber hinaus sollen auch Bürger für dieses Treffen aktiv angesprochen und eingeladen werden, die erst neu nach Espa gezogen sind. Im Rahmen des Treffens soll u. a. der Ort der Feier thematisiert und die Frage geklärt werden, ob die Feier nur für Bürger aus Espa oder auch für Gäste aus den umliegenden Gemeinden angeboten werden soll. Erste Ideen waren Höfe mit Aktionen oder Vorführungen, Aktivitäten für verschiedene Altersgruppen, Führungen und die Organisation eines Mittelaltermarktes. Dies alles soll zu den dann geltenden Corona-Maßnahmen umgesetzt werden. 

Einstimmig begrüßte das Gremium den Vorschlag von Klaus Kutt (FW), eine Baumpflanzaktion unter dem Motto „Wald fürs Klima“ durchzuführen. Die Langgönser Klimaschutzmanagerin Susanne Müller soll in die Planungen einbezogen werden und bei der Spendenaktion und der Durchführung der Pflanzaktion Unterstützung leisten. Erhard Mank (FW) wird das Forstamt kontaktieren, um unter anderem zu klären, in welchem Waldabschnitt die Pflanzaktion durchgeführt werden soll. Um möglichst viele Menschen zu erreichen und Spenden zu sammeln, kann es sinnvoll sein, dem Thema im Rahmen der 675-Jahr-Feier den passenden Raum zu geben. Die eigentliche Pflanzaktion könnte dann im Herbst 2022 durchgeführt werden.

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