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Festliche und glanzvolle Musik

Konzert „Kontrapunkt“ und Gastchor führen Bachs Weihnachtsoratorium in Rockenberg auf

Rockenberg (la). Der Chor „Kontrapunkt“ des Gesangvereins Concordia Rockenberg 1853 führte gemeinsam mit dem Chor der evangelischen Kirche St. Michaelis Klein-Karben die Kantaten 1, 4, 5 und 6 des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach in der katholischen Pfarrkirche St. Gallus in Rockenberg auf.

Unter den zahlreichen Zuhörern begrüßte die Vorsitzende des Vereins, Sabina Stary-Exner, den Hausherrn der Kirche, Pfarrer Dr. Gregor Waclawiak, Bürgermeister Manfred Wetz, die Vorsitzende des Hausberg-Wettertal-Sängerbundes, Heike Leander, und weitere Ehrengäste. Besonders freute sie sich, dass so viele auswärtige Gäste gekommen waren.

Das Orchester bestand aus Mitgliedern des hessischen Jugend-Sinfonieorchesters. Die Gesamtleitung hatte der Chorleiter der beiden Chöre, Martin Bauersfeld. Ihm gelang es scheinbar mühelos, alle Mitwirkenden zu einer klangvollen Einheit verschmelzen zu lassen.

Die Mitwirkenden des Weihnachtsoratoriums, das in der Kirche St. Gallus aufgeführt wurde, freuten sich über guten Besuch. Foto: bu

 

Den gespannten Gesichtern der Besucher folgte nach den ersten glanzvollen Tönen des hervorragenden Orchesters und dem bekannten „Jauchzet frohlocket“ des mit einer überzeugenden Leistung singenden Chores, freudig erstaunte und zunehmend begeisterte Gesichter. Der Chor bot zusammen mit dem professionellen Orchester, das von Frederik Bauersfeld zusammengestellt wurde, eine überragende Leistung.

Die festliche und glanzvolle Musik von Bach versetzte die Zuhörer in eine vorweihnachtliche Stimmung. Viele verfolgten die im Programmheft ausgedruckten Texte der Kantaten.

Die Arien und Rezitative wurden von den Solisten Felicia Brunner (Sopran), Cordula Boy (Alt), Ralf Petrausch (Tenor), Erhard Brunner (Bass) sowie Andrea Hartenfeller (Echo-Sopran) dargeboten. Aber auch die Illuminierung des Innenraumes der Kirche verstärkte das Konzerterlebnis.

Nach dem der letzte Ton des Chores und der letzten Ton der jubelnden Bach-Trompeten verklungen war, dankte das begeisterte Publikum den Mitwirkenden mit lang anhaltenden Applaus. Bei vielen Besuchern hörte man die Worte „so etwas Schönes, das war ja toll“. Sie standen noch voll unter dem Eindruck des soeben Erlebten.

Alle Mitwirkenden feierten im Anschluss ihren Erfolg und Martin Bauersfeld, der mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Engagement diesen Abend möglich gemacht hat.

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