Feuerwehr gibt Tipps zum Verhalten auf winterlichen Straßen

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Feuerwehr gibt Tipps zum Verhalten auf winterlichen Straßen

BUTZBACH (pm). Die kommenden Winterwochen sind für die Autofahrer eine besondere Herausforderung, wenn es schneit oder glatt wird. Insbesondere überfrierende Nässe ist tückisch. Deshalb gibt der Kreisfeuerwehrverband Gießen den Autofahrern einige Tipps, wie sie sich auf diese Situationen besonders einstellen können. 

Vor längeren Fahrten sollte das Fahrzeug in einer Kfz-Werkstatt überprüft werden, „damit Sie nicht durch vermeidbare Schäden unterwegs liegen bleiben. Vor allem ist eine angemessene Bereifung wichtig“, erklärt Julia Trampisch, stellvertretende Vorsitzende im Kreisfeuerwehrverband. Vor der Abfahrt ist es ratsam, vollzutanken – so wird man vor allem bei längeren Reisen nicht mit fast leerem Tank durch einen Stau und den damit einhergehenden Kraftstoffverbrauch etwa für die Heizung überrascht. Außerdem gilt es, die Sicherheitsausrüstung des Fahrzeugs zu überprüfen: Sind die Warnwesten griffbereit im Fahrgastraum? Wo befindet sich das Warndreieck? Ist der Verbandkasten auf aktuellem Stand? 

„Eine Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse ist auch ein guter Vorsatz für das neue Jahr“, schlägt Jens Richmann vor, er ist ebenfalls stellvertretender Vorsitzender. Altbewährt und trotzdem manchmal vergessen: Die Gurtpflicht gilt in Deutschland für alle Insassen. „Achten Sie vor allem auf die korrekte Sicherung von Babys und Kindern.“ 

Was tun, wenn es zu einem Unfall kommt? Wenn es gekracht hat und Sie beteiligt sind: Tragen Sie Ihre Warnweste und sichern Sie die Unfallstelle mindestens mit einem Warndreieck ab. Begeben Sie sich nach der Absicherung der Fahrzeuge wenn möglich hinter die Leitplanke – sie bietet zusätzlichen Schutz vor dem fließenden Verkehr. Bilden Sie in einem Stau unbedingt eine Rettungsgasse, damit die Rettungskräfte schneller an den Unfallort kommen und umgehend Hilfe leisten können. 

„Häufig treffen Rettungsfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst zeitversetzt ein, deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Rettungsgasse auch beim Vorrücken im Stau stets offen bleibt“, erklärt Julia Trampisch. 

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