Feuriges Programm in der Komturkirche

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Feuriges Programm in der Komturkirche

NIEDER-WEISEL. Das Duo Luminoso feierte Premiere in der Komturkirche. Text + Foto: win 

In der „Abendmusik“ begeistert erstmals Duo Luminoso mit Gegensätzen in Dynamik und Spannung

NIEDER-WEISEL (win). Bei der 27. Abendmusik gab es dieses Mal einen besonderen musikalischen Leckerbissen. Den beiden künstlerischen Leiterinnen Karin Hendel und Bettina Hommen-Elsner ist es gelungen, das Duo Luminoso zu gewinnen, das seine Premiere in der Komturkirche feierte. 

In seiner Begrüßung stellte Pfarrer Jörg Fröhlich die beiden Künstlerinnen, die lettische Geigerin Laura Zarina und die Gitarristin Heike Matthiesen, den Konzertgästen vor. Sie übernahmen im Verlauf des Konzerts die weitere Moderation und erläuterten dem Publikum die Entstehungsgeschichte der Werke und die Intention der Künstler. 

Es wurden Werke von Niccolo Paganini, Francisco Tárrega und Manuel de Falla sowie von Heitor Villa-Lobos und Astor Piazzolla zu Gehör gebracht. Das feurige Programm war inspiriert von Gegensätzen in puncto Dynamik und Spannung. Paganinis „Sonata Concertata“ ist insofern als Rarität zu bezeichnen, da es die beiden Instrumente Geige und Gitarre gleichwertig „zu Wort kommen“ lässt. „Das ‚Recuerdos de la Alhambra‘ von Tárrega ist mein ‚Leib- und Magenstück‘, verriet Gitarristin Matthiesen. Für ihren hingebungsvollen Vortrag erhielt sie viel Applaus. 

Bei der „Bachiana Brasileira No. 5“ des Komponisten Heitor Villa-Lobos stellte Laura Zarina ihre Virtuosität eindrucksvoll unter Beweis. Das Werk ist eine Hommage an Johann Sebastian Bach, dessen Musik Villa-Lobos sehr verehrte. 

Szenenapplaus gab es beim „Nightclub 1960“, dem vorletzten Stück in Astor Piazzollas „Histoire du Tango“. Ebenfalls sehr angetan waren die Zuhörer von den temperamentvollen Passagen in Manuel de Falls „Suite populaire espagnole“. Mit einer Zugabe von Paganini bedankte sich das Duo und verabschiedete sich vom Publikum. 

Traditionell bestand beim anschließenden Umtrunk Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Dieser konnte erstmals seit der Pandemie wieder stattfinden und wurde von den Gästen freudig angenommen.

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