Förderverein der Kita Sternschnuppe: Vorstand in letzter Minute gewählt

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Förderverein der Kita Sternschnuppe: Vorstand in letzter Minute gewählt

Mangel an Freiwilligen für Führungspositionen – Ober-Mörler Einrichtung benötigt weiter Finanzhilfe

OBER-MÖRLEN (nns). Das wäre fast ins Auge gegangen: „Der Förderverein war nahe dran, sich aufzulösen“, berichten die neue Vorsitzende Romy Stock und ihre Weggefährten vom frisch gewählten Vereinsvorstand. Nicht, dass es für den vor 13 Jahren gegründeten gemeinnütziger Verein zur Unterstützung der Arbeit in der kommunalen Kindertagesstätte Sternschnuppe nichts mehr zu tun gäbe. Ganz im Gegenteil, besondere Projekte oder Anschaffungen brauchen nach wie vor eine besondere Unterstützung. Es mangelte schlichtweg an Freiwilligen für die Vereinsführung, nachdem ehemalige Vorstände wegen Umzug oder Herauswachsen ihr bewährtes Engagement einstellen mussten. 

„Unseren Vorgängerinnen danken wir sehr“, unterstreicht Stock und ist froh, dass sie zusammen mit ihrer Stellvertreterin Alexandra Jung, Kassenwart Michael Schreeg und Beisitzerin Victoria Habjan das Team quasi in letzter Minute komplettieren konnte. Der Blick gehe jetzt zuversichtlich nach vorn. Die Corona-Pandemie habe die ehrenamtliche Arbeit zugunsten der Kinder und Erzieherinnen enorm erschwert, gibt Stock zu bedenken. Das sehr beliebte Vater-Kind-Wochenende im Freizeitheim „Uhu“ fiel ebenso aus wie Sommerfest und Weihnachtsmarkt. Damit fehlten auch wichtige Einnahmen. 

Seit Vereinsgründung im Jahr 2008 – Carolin Pascal war damals die Vorsitzende – genieße das zusammen mit dem Elternbeirat organisierte Sommerfest mit Sport, Spiel, Spannung und Leckereien Kultstatus. Unterstützt werden seither Projekte, Aktionen und Herzenswünsche, für die das Geld in den öffentlichen Kassen fehlt. Corona zum Trotz habe man auch jetzt der Kita wieder einen Geldbetrag zur Verfügung stellen können. Das Sparziel stehe zwar noch nicht fest, voraussichtlich werde es aber wohl eine Anschaffung für den Außenbereich der Sternschnuppe geben. 

Der Förderverein wolle nicht nur zusätzliche Finanzierungsquelle sein, sondern auch Interessenvertretung der Eltern für ihre Kinder und deren Erzieherinnen und Erzieher. „Ziel ist eine starke und schlagkräftige Vereinigung von Eltern, Kita-Team und dem jeweiligen Elternbeirat, die ihre Wünsche selbstbewusst vortragen und umsetzen kann“, erinnert die Fördervereins-Vorsitzende an jene Beweggründe, die auch in dem Faltblatt mit Mitgliedsantrag formuliert sind, das vor dem Eingang zur Kita bereitgestellt ist.

Die inklusive Kindertagesstätte Sternschnuppe besteht seit November 1993, ihr Träger ist die Gemeinde Ober-Mörlen. Die kommunale Kita verfügt über eine maximale Kapazität von 97 Betreuungsplätzen für Kinder ab einem Jahr, die ihren Wohnsitz in Ober-Mörlen haben. Derzeit gibt es zwei U3-Gruppen und drei Regelgruppen.

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