Freiheit ist das Einzige, was zählt

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Freiheit ist das Einzige, was zählt

MÜNZENBERG. Das Foto zeigt stehend v.l. Gerry Reutzel, Dr. Isabell Tammer, Uwe Müller, Bettina Stottke, Thomas Gerlach, Sebastian Göbel; sitzend: Gerhard Wächter und Herbert Meyer. Foto: Wolf Becker

Abend im Kulturhaus Alte Synagoge in Münzenberg zu einem Sehnsuchtsbegriff der Menschheit

MÜNZENBERG (pm). Mit dem Hinweis auf die Verfassungsjubiläen im Jahr 2019 – Paulskirchenverfassung: 1849, Weimarer Verfassung: 1919, Grundgesetz: 1949 – eröffnete der Vorsitzende des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg, Uwe Müller, die Veranstaltung mit dem Titel „Freiheit, die ich meine!“ am vergangenen Freitag im ausverkauften Kulturhaus Alte Synagoge in Münzenberg. Damit begründete er gleichzeitig die Themenwahl und hieß die Akteure des Abends, die „Vorleser“ Gerhard Wächter und Herbert Meyer, die Sängerin Bettina Skottke und die Musiker und Sänger Gerry Reutzel, Thomas Gerlach und Sebastian Göbel, alle aus Wölfersheim, willkommen. 

Nach dem einfühlsam von B. Skottke vorgetragenen Themenlied „Freiheit, die ich meine!“ (Max v. Schenkendorf, 1815) gestalteten G. Wächter und H. Meyer das Programm, das einen Bogen spannte von den historisch-politischen Ereignissen der Französischen Revolution 1789 bis zu denen der Jahre 1848/49 im Deutschen Bund, besonders in der Wetterau, mit abschließendem Gegenwartsbezug. Das Ganze wurde von ausgewählten Liedern begleitet und ergänzt. Wächter und Meyer wählten als Protagonisten die „Freiheitskämpfer in Wort und Tat“ Friedrich Ludwig Weidig (1791 – 1837), Georg Büchner (1813 – 1837), Robert Blum (1807 – 1848) und Friedrich Stoltze (1816 – 1891). 

G. Reutzel untermalte nicht nur mit Feingefühl einige Textpassagen am E-Piano, sondern war auch Teil des sehr engagiert auftretenden Quartetts mit Th. Gerlach, S. Göbel und B. Skottke, das mit zahlreichen musikalischen Beiträgen sehr gut mit den „Vorlesern“ harmonierte. Lieder wie „Die Gedanken sind frei“, „Bürgerlied“ oder „Revolutionslied 1848“ gehörten genauso zu deren Repertoire wie das abschließend mit dem Publikum gesungene Lied „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen. 

Im letzten Abschnitt des Abends nahm das Sextett Bezug auf den Freiheitsbegriff in unserer Zeit. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, die Demokratie zu schützen, ohne die es keine Freiheit gäbe. 

U. Müller und die Bürgermeisterin der Stadt Münzenberg, Dr. Isabell Tammer, bedankten sich abschließend gemeinsam mit den Zuhörerinnen und Zuhörern bei den „Wölfersheimer Freunden“ für den sehr gelungenen Abend. Müller schloss mit dem Hinweis, dass die erwirtschafteten Überschüsse der Veranstaltung an den Förderverein der Wölfersheimer Schulen gespendet würden, zweckgebunden zur Förderung von Projekten zum Thema „Demokratie leben“.          

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