Frontfrau Lisa-Marie Watz steht im Mittelpunkt der Bühnenperformance

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Frontfrau Lisa-Marie Watz steht im Mittelpunkt der Bühnenperformance

Foto: medienbüro

Rock-Band April veröffentlicht neue Single und Video

CLEEBERG/GIESSEN(pi). Keine Kompromisse. Auch wenn es manchmal schmerzt. Das beschreibt wohl den Weg von April Art am Besten. Seit 2014 mischt das Quartett aus Gießen die Musikszene auf – ohne Kompromisse! Rockmusik will keiner mehr hören? Dieser Sound ist oldschool? Nun, dann fragt man sich, warum derzeit die 2000er-Partys und die Rock-Festivals landauf, landab wie Pilze aus dem Boden schießen und die Bands von damals ihre Fans seit einigen Jahren wieder mit Tourneen beglücken, während die deutsche Radiolandschaft stur weiterhin auf weichgespülten Deutsch-Pop-Einheitsbrei setzt. 

April Art haben sich auf die Fahnen geschrieben, dass sich das ändern muss. Am Mittwoch ist die neue Single „Not fair“ erschienen. „Not fair“ setzt da an, wo die Rockbands der späten 90er aufgehört haben: Erbarmungslos, laut und brachial rockt der Vierer voll auf die 12. Mal rockig-hart mit schneidenden Hooklines, mal metallastig, dann wieder funkig angehaucht. Mit einem Sound, bei dem man Angst haben muss, dass es einen zerreißt. 

Bei Live-Auftritten sorgen die beiden Saitenakrobaten Nico Neufeld (Bass) und Chris Bunnell (Gitarre) für den passenden, harten Drive. Unterstützt werden sie dabei von Drummer Ben Jülg, der wie das „Tier“ aus der Muppet Show die Felle verdrischt. Im Mittelpunkt jeder Bühnenperformance steht die Cleeberger Frontfrau Lisa-Marie Watz. Mit ihrer roten Mähne und meist im kurzen Top fegt sie über die Bühne und hinterlässt dabei nicht nur bei den Männern einen bleibenden Eindruck. „Not fair“ brüllt sie förmlich ins Mikro, Rockröhre par
excellence. 

Passend zu ihrem energiegeladenen Gesamtbild hat die Band ihrer Frontfrau nun ein alter Ego geschaffen: Seit neuestem ist Lisa auch als Comic-Figur unterwegs: Bewaffnet mit Axt, Kurs nehmend auf das Radio neben sich, ziert das neue „Maskottchen“ das Cover der Single. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Den Weg des ausgestreckten Mittelfingers schreibt auch das Video zur Single fort, eine augenzwinkernde „Abrechnung“ mit der Plattenindustrie. 

Größtenteils an Gießener Schauplätzen gedreht, haben darin mit Eike Thomas und Benjamin Klement zwei weitere in der heimischen Szene bekannte Musiker einen Auftritt: Die beiden Rocker („Make my Day“) mimen in dem Clip zwei profitgierige Plattenbosse. Und auch im Video zieht Lisa-Marie Watz gegen die Pop-Industrie ins Feld. Produziert haben April Art ihre Songs in den legendären Principal Studios – jenen Studios, in denen auch die erfolgreichen Alternative-Rockbands der späten 90er aufgenommen haben. Die Zusammenarbeit mit den Produzenten Fabio Trentini (u.a. Donots) und Frank Bornemann (u.a. Guano Apes) spricht dabei eindeutig für das Soundbild und die Präsenz der Band: keine Kompromisse eben. Den Song gibt es auf allen gängigen Portalen wie Spotify, Deezer, Amazon Music oder Apple Music als Download und/oder Stream. Das Video ist auf YouTube zu finden. Infos unter www.aprilart.de. Das Album zur Single soll im kommenden Frühjahr erscheinen. 

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