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Fünf neue Gesichter im Vorstand

BUTZBACH. Der neue Vorstand der CDU Kernstadt mit (v.l.) Benjamin Seliger, Niklas Heid, Christian Burk, Uwe Balser, Toni Huber, Michael Born und Frederik Schikora. Auf dem Bild fehlen Petra Eierer, Florida Häuser und Wolfgang Bender. Foto ruppel

VERSAMMLUNG – Toni Huber führt weiter Kernstadt-CDU / „Steinbachs Austritt beste Konsequenz“

BUTZBACH (pe). In der jüngsten Mitgliederversammlung der CDU Kernstadt Butzbach wurde der seitherige Vorsitzende Toni Huber in seinem Amt bestätigt. In seiner ersten Entgegnung zu den Vorwürfen des aus der CDU ausgetretenen, ehemaligen Kernstadtvorsitzenden Frank-Christoph Steinbach habe dieser vielleicht sein persönliches Empfinden zum Ausdruck gebracht, jedoch in keiner Weise die Fakten reflektiert, so Huber. Mit insgesamt fünf neuen Gesichtern im CDU-Kernstadt-Vorstand könne man bestimmt nicht von einem Scherbenhaufen sprechen, sondern vielmehr von einer konsequenten Weiterentwicklung.

Es bestehe schon aufgrund dieser organisatorischen Aufwertung des Vorstands, so Huber weiter, keine Veranlassung darüber nachzudenken, ob die Anschuldigung von Steinbach, die CDU Kernstadt sei immer im Fadenkreuz von Norbert Kartmann gewesen, richtig oder angemessen sei. Steinbach selbst habe es als Beisitzer in der Hand gehabt, einen von ihm angenommenen Zustand zu ändern: „Stattdessen ist Steinbach zu keiner Vorstandssitzung gekommen, hat sich aber öffentlich immer negativ über die CDU, auch in Butzbach, geäußert“, so Huber. Es sei nicht schön, ein Mitglied zu verlieren, aber manchmal sei der Austritt die beste Konsequenz.

In der CDU-Pressemitteilung heißt es weiter, dass dem neu gewählten Vorstand neben Toni Huber (Vorsitzender), Christian Burk und Frederik Schikora als Stellvertreter sowie Petra Eierer als Schriftführerin angehören. Eine Stimmenmehrheit auf sich vereinten die Beisitzer Florida Häuser, Ben Seliger, Michael Born, Uwe Balser, Wolfgang Bender und Niklas Heid. Mit Burk habe die CDU Butzbach einen bereits sehr engagierten Bürger hinzugewonnen, der sich schon beim VfR Butzbach, Butzbach aktiv und als AG-Leiter an der Schrenzerschule einen Namen  gemacht hat. Schikora ist seit 2018 Neubürger in Butzbach und hat in seinem vorherigen Wohnort in Dieburg/Südhessen in der dortigen CDU als stellvertretender Vorsitzender und stellvertetender Fraktionsvorsitzender viele Erfahrungen in der Kommunalpolitik gesammelt, die er nun in die Butzbacher Lokalpolitik einbringen wird. 

Eierer ist auch als ehrenamtliche Schriftführerin im Ortsbeirat der Kernstadt tätig. Häuser übt die Funktion der Geschäftsführerin der Kernstadt-CDU aus, ein Amt, das sie auch im Stadtverband bekleidet. Seliger ist in seiner Funktion als stellvertretender CDU-Fraktionschef die direkte Brücke der CDU Kernstadt in das Parlament. Balser engagiert sich seit Jahren aktiv im Ortsbeirat der Kernstadt. Die beiden Neuzugänge Born und Bender sind bekannte Butzbacher Gesichter und mit Heid, der bereits in der CDU in Münzenberg verankert war und nach Butzbach umgezogen ist, komplettiert sich die aus Hubers Sicht sehr starke CDU-Mannschaft in der Kernstadt. „Mit diesen Leuten an Bord werden wir die zukünftigen Herausforderungen in der Kernstadt meistern“, so Huber. Aus dem Vorstand ausgeschieden sei wegen Umzugs nach Butzbach-Münster der CDU-Stadtverordnete Markus Ruppel, dem Huber für sein Engagement dankte.  

BUTZBACH. Verabschiedet wurden aus dem Vorstand der CDU Kernstadt vom Vorsitzenden Toni Huber (Bild Mitte) und der Geschäftsführerin der CDU Kernstadt Florida Häuser (v.l.) Markus Ruppel und Horst Salzmann sowie Günter Kurz (rechts). Foto: ruppel

Die CDU Kernstadt werde sich auch weiterhin aktiv in den Meinungsbildungsprozeß der  Gesamtstadt-CDU einbringen. Mit Seliger habe man den direkten Draht dorthin und sei auch in die Entscheidungen der Fraktion eingebunden. Man müsse nicht immer marktschreierisch tätig sein, um Erfolge  zu erzielen. 

Als Schwerpunkt für die nächsten beiden Jahre sieht Huber das Degerfeld, aber auch die Versorgung  der ballsporttreibenden Sportvereine mit Kunstrasenplätzen, die Weiterverfolgung des Bedarfsentwicklungsplans für die Feuerwehren, die barrierefreie Gestaltung des Bahnhofsbereiches, die Sicherstellung der Nahversorgung in der Innenstadt, die Herbeiführung einer für die Bewohner verträglichen Lösung für die Hochhäuser im  Degerfeld sowie die Verankerung einer touristischen Entwicklung auch in der Kernstadt, etwa durch die Ansiedlung eines Wohnmobilstellplatzes. Auch die Klimadiskussion müsse in der Kernstadt geführt werden,  insbesondere wie man mehr sichere Radwege für die Kernstädter bereitstellen könne, um den Umstieg auf das Fahrrad zu erleichtern. Das Gesamtthema „Verkehr“ als Teil  des noch aufzustellenden Stadtentwicklungsplanes müsse auch zu Entspannungen etwa an der Kreuzung Griedeler Straße/Am Hetgesborn führen, so Huber.

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