1000. Geburt ist ein „Christkind“
27. Dezember 2018
„Es war eine schöne Zeit mit Gastschüler Nick aus Australien“
27. Dezember 2018

Für Notfalleinsätze kein Feiertag

Foto: elsass

Landrat Jan Weckler besuchte die Zentrale Leitstelle des Wetteraukreises

WETTERAUKREIS (pdw).  Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsdienste sind rund um die Uhr im Einsatz, 365 Tage im Jahr, auch wenn andere Weihnachten feiern. Landrat Jan Weckler hat am ersten Weihnachtsfeiertag die Kollegen der Zentralen Leitstelle des Landkreises besucht. 

„Hier gehen alle Notrufe aus der Wetterau ein, auch am Heiligen Abend. Deshalb war es mir wichtig, am heutigen ersten Weihnachtsfeiertag den Kolleginnen und Kollegen mit einem kleinen Geschenk Dank zu sagen für den Einsatz am Heiligen Abend und an den bevorstehenden Feiertagen. Den Dank spreche ich auch im Namen aller Bürgerinnen und Bürgern unseres Landkreises aus. Durch die Arbeit der Kollegen können die Menschen im Wetteraukreis sicher sein, dass Hilfe kommt, wenn sie gebraucht wird. Dafür verdienen sie Respekt und Anerkennung“, so Landrat Jan Weckler.

Im siebten Obergeschoss des Kreishauses am Friedberger Europaplatz werden sämtliche Notfalleinsätze in der Wetterau koordiniert. „Wir rechnen mit knapp 40 000 Einsätzen im Rettungsdienst für das ablaufende Jahr 2018“, berichtete Einsatz Sachbearbeiter Nils Kopmann. Die Zahl der Anrufe liegt wie im Vorjahr bei rund 200 000. Deshalb stehen die Telefone in der Leitstelle nur selten still. 

Landrat Weckler zeigte sich beeindruckt von der Sicherheit, mit der die Kollegen der Leitstelle die schwierige Aufgabe meistern, die richtigen Schlüsse aus den Anrufen zu ziehen. „Häufig sind die Menschen sehr aufgeregt, weil es stets um einen Notfall geht. Hier die richtigen Worte zu finden und die notwendige Information für die Rettungsdienste herauszufiltern, ist schon eine tolle Leistung“, sagte Weckler anerkennend. 

Insgesamt sind in den 18 Rettungswachen und vier Notarztstandorten im Kreisgebiet 275 Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter im Schichtdienst rund um die Uhr im Einsatz. Dazu kommen rund 100 Notärztinnen und Notärzte, die überwiegend nebenamtlich ihren Dienst versehen.

Ruhige Heilige Nacht

„Der Heilige Abend war wieder erwartungsgemäß relativ ruhig. Da lassen es die meisten Menschen beschaulich angehen, anders als etwa in der Silvesternacht“, berichtet Sebastian Luft. Für die diensthabenden Kollegen war es eine ruhige Nacht, rund 110 Einsätze des Rettungsdienstes und zehn Feuerwehreinsätze mussten koordiniert werden, überwiegend zu Hilfeeinsätzen nach Verkehrsunfällen. Tannenbäume sind nicht in Flammen aufgegangen.

Es können keine Kommentare abgegeben werden.