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Fundgrube für Hobby-Eisenbahner

Butzbach. Bei der Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse am Sonntag im Butzbacher Bürgerhaus bot der große Saal Platz für sehr viele Stände. Text + Fotos: rtz

Detailtreue Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse im Butzbacher Bürgerhaus gut besucht

BUTZBACH (rtz). Am Sonntag fand erneut die Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse im Butzbacher Bürgerhaus statt. Seit 2006 organisiert Antonette Baum in Eigenregie mit Freunden zwei Mal im Jahr dieses Treffen von Spielzeugfans. Beim Auf- und Abbau der Tische helfen ihnen Mitglieder des Stammtisches Kaichen. 

Diesmal waren die Standflächen anders organisiert. Im Kellergeschoss des Foyers war es aus Brandschutzgründen nicht mehr möglich, Stände zu stellen. Stattdessen wurden die Bühne und die dahinter liegenden Umkleideräume genutzt. Die meisten der diesmal über 60 Aussteller sind Stammkunden mit ihren Ständen. Es war fast ganz Deutschland vertreten, die meisten kamen aus Hessen, dann aus dem benachbarten Thüringen, Karlsruhe (Baden-Würtemberg), Saarbrücken (Saarland) und andere. Baum selbst betreibt die Modelleisenbahn zusammen mit ihrem Mann Udo als gemeinsames Hobby.

Die Modelleisenbahnen mit ihren Loks und Waggons von den Marken wie Märklin, Fleischmann und Piko sowie dem zahlreichen und vielfältigen Zubehör wie Häuser, Personen, Bäume oder Autos dominierten diese Börse. Zum ersten Mal dabei waren drei Vertreter der Interessengemeinschaft TT-Modulisten Wetzlar/Gießen, die erst seit dem 1. Mai besteht. Sebastian Müller, Ronald Herzog und Hardy Totzke und die anderen Mitglieder betreiben ihr Hobby in der ehemaligen Kaserne (Spilburg) in Wetzlar. Sie sind darauf spezialisiert, Module mit Gleisen der Spur TT zu fertigen, die problemlos durch weitere erweitert werden können. Dies wurde anschaulich demonstriert. Der erfahrene Reparateur Jürgen Roos aus Kirchhain-Emsdorf beriet auf unnachahmliche Art über alles rund um Modelleisenbahnen. 

Etwas Besonderes bot wieder Carlos Roncal aus Münzenberg. Er stellte seine aus Papier und Pappe gefertigten Modelle von historischen Gebäuden vor. Dazu zählten diesmal die Frauenkirche in Dresden und der Berliner Dom. Mit großer Akkuratesse fertigt er auch detailgenaue Modelle von Flugzeugen des Ersten Weltkriegs und andere Modelle an.  

Die meisten Besucher dieser Börse waren gekommen, um Ergänzungen für ihre Modelleisenbahn zu Hause zu finden. Den meisten gelang das auch. Außerdem holten sie sich Rat von Fachfrau Baum oder Roos, so auch der 15-jährige Patrick Märte aus Angelburg, der zusammen mit seinem Vater nach Interessantem für das gemeinsame Hobby suchte. An allen Ständen wurde ausführlich beraten und diskutiert. 

Weitere Anziehungspunkte waren die Angebote von Modellautos. Das Ambiente des Bürgerhauses Butzbach und die große Vielfalt der angebotenen Waren lockten wieder sehr viele Besucher an. Die beiden Börsen-Termine für nächstes Jahr stehen bereits fest: 19. Januar und 22. November wieder von 10.00 bis 16.00 Uhr im Bürgerhaus Butzbach. 

 

Auch diese Dampflok inklusive Waggons war von den Besuchern umlagert.

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