FWG Ober-Mörlen vor 40 Jahren vor Kommunalwahl gegründet

Heute vor 230 Jahren wurde Friedrich Ludwig Weidig geboren
15. Februar 2021
Der erste Nachwuchs hat sich im Tierpark Klosterwald …   
16. Februar 2021

FWG Ober-Mörlen vor 40 Jahren vor Kommunalwahl gegründet

OBER-MÖRLEN. Dieses Foto, aufgenommen im Rittersaal des Ober-Mörler Schlosses, zeigt die erste „Mannschaft“  der FWG, die zu ihrer Kommunalwahl am 22. März 1981 antrat, sitzend (v.l.): Wenzel Weber, Inge König, Theo Heil, Horst Adelmann, stehend (v.l.): Gunther Eberhard, Walter Schuld, Albert Recht, Ludwig König, Josef König, Manfred Sprengel, Heinz Grünen, Franz Drechsler und Herbert Häuser. 

Gegen anfängliche Widerstände 1981 vier Sitze im Parlament erhalten / Schwerpunkt liegt auf „Ortspolitik“

OBER-MÖRLEN (pm). „Gegen große Widerstände gründeten am 4. Februar 1981 25 Bürger aus Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg die FWG Ober-Mörlen. Die damaligen Verantwortlichen im Rathaus sahen diese Aktivitäten der neuen politischen Gruppierung naturgemäß nicht gern“, berichtet die FWG anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens aus der Chronik. 

„Es wurde alles getan, um die Entstehung der FWG zu verhindern. So wurden sogar die 73 Personen, die mit ihrer Unterschrift den Wahlvorschlag der FWG unterstützten, persönlich vom damaligen Bürgermeister kontaktiert, um ihnen ihren vermeintlichen Fehler vor Augen zu halten.“ Aber die Freien Wähler konnten nicht mehr aufgehalten werden. Sie traten dann mit 14 Kandidaten zur Kommunalwahl 1981 an und erhielten aus dem Stand 13,5 Prozent der Stimmen und damit vier Sitze in der Gemeindevertretung. Die anderen Parteien mussten deutliche Verluste hinnehmen. Dies war ein klares Zeichen der Bürger. 

So wurde Theo Heil Beigeordneter im Gemeindevorstand, Horst Adelmann, Wenzel Weber, Inge König und Manfred Sprengel zogen in das Gemeindeparlament ein. Aufgrund des Wahlergebnisses waren wir in allen Ausschüssen vertreten.“ 

Diese Worte, entnommen aus der Chronik der FWG Ober-Mörlen, beschreiben den Anfang der Freien Wählergemeinschaft in der Gemeinde. Heute, 40 Jahre später ist sie aus der „Ortspolitik“ nicht mehr wegzudenken.  

„Mit ihrem Mut, ihrer Entschlossenheit und ihrem Durchhaltevermögen haben die Gründungsmitglieder bewiesen, was möglich ist, wenn man an seine Ziele glaubt und gemeinsam dafür arbeitet“, so die heutige FWG-Generation. Auf diese Basis und in diesem Sinne habe die FWG in den zurückliegenden 40 Jahren Ortspolitik gemacht und will es gern weiter tun: bürgernah, ideologiefrei, unabhängig, frei und nur für Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg. 

Die gesamte Chronik bis 2006 finden Interessierte auch auf der FWG-Homepage. 

„Wir haben bei der Kommunalwahl 2016 24,4 Prozent der Stimmen, das heißt sieben Mandate, in der Gemeindevertretung erhalten. Für den Ortsbeirat Langenhain-Ziegenberg bekamen wir 23,6 Prozent der Stimmen und somit ein Mandat. Wir finden, das bestätigt unsere erfolgreiche 40-jährige Arbeit in den Gemeindegremien“, so die FWG-Fraktion selbetbewusst. 

Es können keine Kommentare abgegeben werden.