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Gelbe Tonnen können nachbestellt werden

Zunächst je ein 240-Liter-Verpackungsmüllbehälter pro Restmülltonne / Mehrbedarf ab Februar melden

BUTZBACH (thg). In der Woche ab dem 7. Dezember bis zum Jahresende werden in Butzbach die gelben Tonnen verteilt. Das berichtete Birgit Simon vom Wetterauer Abfallwirtschaftsbetrieb auf Anfrage. Die Verteilung der schwarzgrauen Kunststoffgefäße mit gelbem Deckel übernimmt das Unternehmen Remondis, das derzeit bereits in anderen Orten im Kreis die Verpackungsmüllbehälter ausliefert. 

Wer jetzt schon weiß, dass er mit einer 240-Liter-Tonne nicht auskommt oder andere Änderungswünsche hat, sollte sich kurzfristig an das Unternehmen wenden. Das empfiehlt Fabian Fuß, Remondis-Niederlassungsleiter in Büdingen. Per Telefon-Hotline unter 0800/1223255 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr) oder per E-Mail an gelbetonne-wetterau@remondis.de ist das Unternehmen erreichbar.

Als Faustregel gilt, dass dort, wo eine Restmülltonne verzeichnet ist, auch eine 240-Liter-Tonne für den Plastikmüll geliefert wird. Das gilt unter anderem auch für Mehrfamilienhäuser mit einer Restmülltonne für mehrere Wohnungen. Für große Mehrfamilienhäuser, wo bereits Restmüllcontainer mit 1100 Liter Fassungsvermögen stehen, würde aber auch ein gelber Container dieser Dimension gestellt. 

„Wir versuchen alles zu erledigen“, betonte Fuß. Allerdings könnte es Einzelfälle geben, in denen beispielsweise viele Jahre alte Container eines anderen Systems stehen, die in den aktuellen Listen von Müllbehältern nicht erfasst sind. Dann werde dorthin auch keine gelbe Tonne geliefert. 

Die erste Abholung des Verpackungsmülls im neuen Jahr erfolgt mit den ausgegebenen Behältern. Erst ab dem 1. Februar gibt es weitere Möglichkeiten für die Verbraucher. So kann entweder eine zusätzliche gelbe Tonne bestellt werden, wenn eine nicht ausreicht. Wer die 240-Liter-Tonne für zu groß befindet, kann eine Tonne mit der Hälfte dieses Volumens anfordern. 

Sollte bis zur ersten Abholung der Tonnen im neuen Jahr der ausgegebene Behälter bereits voll sein, können zusätzlich letztmals gelbe Säcke dazu gestellt werden. Grundsätzlich kann die neue Tonne nach der letzten Abfuhr der gelben Säcke gefüllt werden. Die Tonnen werden dann alle drei Wochen geleert. Wer überschüssigen Verpackungsmüll hat, kann ihn dann aber noch auf dem Recyclinghof entweder in noch vorhandenen gelben oder anderen idealerweise durchsichtigen Säcken abgeben. 

Die Nutzung der gelben Tonne ist kostenlos. Die Abfallgebühr verändert sich dadurch nicht. Mit dem Kauf eines verpackten Produktes wurde die Entsorgung und Verwertung der Verpackung im „dualen System“ bereits bezahlt.

Remondis macht dazu deutlich: „Die gelbe Tonne ist nur für Verpackungen bestimmt, außer Glas- und Papier/Pappeverpackungen. Ansonsten wird die gelbe Tonne nicht geleert.“ Auch andere Gegenstände, die keine Verpackung sind, dürfen nicht in die gelbe Tonne geworfen werden. Dazu zählen unter anderem Plastikspielzeug, Gefrierdosen, Salatschüsseln, Wäschekörbe, CDs/DVDs, Tonerkartuschen oder auch Elektro-kleingeräte. „Auf keinen Fall darf Rest- oder Biomüll über die gelbe Tonne entsorgt werden.“

Informationen zu Verteilung, späterer Bestellung und Nutzung der gelben Tonne hat Remondis auf der Internetseite gelbe-tonne-wetterau.de zusammengestellt. Auch die Kontaktdaten sind dort erhältlich. 

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