Gemeinde Langgöns bezuschusst Taxifahrten ins Impfzentrum

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Gemeinde Langgöns bezuschusst Taxifahrten ins Impfzentrum

LANGGÖNS (ikr). Der Gemeindevorstand der Gemeinde Langgöns hat den Beschluss gefasst, Taxifahrten zum Impfzentrum im Heuchelheimer Roller-Markt für Personen ab 80 Jahren, die aufgrund fehlender Möglichkeiten nicht imstande sind das Impfzentrum zu erreichen, zu bezuschussen. Dies teilte Bürgermeister Marius Reusch in der virtuellen Sitzung des Sozialausschusses am Montagabend mit. Die Gemeinde trage hierbei die Differenz zwischen den tatsächlichen Fahrtkosten und dem Eigenanteil der Nutzer, der auf fünf Euro für jede Einzelfahrt festgelegt wurde. Bis zu vier Einzelfahrten werden bezuschusst, da eine zweimalige Impfung erforderlich ist. 

„Dieser Beschluss wurde gefasst, da vielen älteren Menschen über 80 Jahren Personen aus dem engeren Umfeld wie Nachbarn oder Verwandte fehlen, die sie am Tag des Impftermins zum Impfzentrum nach Heuchelheim fahren“, erläuterte der Rathauschef. Diese Menschen sollen durch diese Unterstützung in die Lage versetzt werden, dass sie direkt von zuhause abgeholt und ins Impfzentrum gebracht, sowie später bis vor die Haustür zurückgebracht werden. 

Interessierte Senioren müssen mindestens einen Tag vor dem Impftermin bei den Firmen Taxi-Rompf, Tel. 06403/74783 oder Aktiv-Mini-Car, Tel. 06403/9775858, ein Taxi bestellen. Sie werden dann rechtzeitig vor dem Impftermin zuhause abgeholt. Der Eigenanteil in Höhe von fünf Euro pro Einzelfahrt (Hin- und Rückfahrt zehn Euro) ist zu Fahrtbeginn an den Taxiunternehmer zu zahlen, eine Bestätigung für die durchgeführte Fahrt beim Taxiunternehmer muss unterzeichnet werden. Diese dient dem Taxiunternehmen gegenüber der Gemeinde zur Abrechnung des Gemeindeanteils an der Fahrt. 

Bürgermeister Reusch weist darauf hin, dass es für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen auch mit diesem Taxiangebot nicht zum Impfzentrum fahren können, die Möglichkeit gibt, sich von mobilen Impfteams besuchen zu lassen. Bei allen anderen sei davon auszugehen, dass sie entweder selbst noch mit dem Auto mobil sind oder aber von Verwandten oder Bekannten gefahren werden. 

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