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Gemeinsame Hilfe bei Unwetter

GAMBACH. Am Tag der Feuerwehr wurde in Gambach im Rahmen einer Großübung das Szenario, das unter dem Motto „Unwetter in Gambach“ stand, demonstriert. Auf dem Foto wird die Fahrertür eines Pkw mit dem hydraulischen Spreizer aufgehebelt. Text + Fotos: rtz

GROSSÜBUNG – Gambacher Brandschützer gestalten Szenario und laden zum „Tag der Feuerwehr“ ein

GAMBACH (rtz). Am Samstag beging die Freiwillige Feuerwehr Gambach ihren traditionellen „Tag der Feuerwehr“. Zunächst wurde ein „Unwetter über Gambach“ und verschiedene Unfallszenarien simuliert. 

Zuerst war ein Baum auf einen Pkw gestürzt, in dem sich noch Menschen befanden. Der Einsatzwagen der Feuerwehr Gambach erschien nach Alarmierung fünf Minuten am Unfallort Lindenplatz Borngasse/Ecke Kirchgasse. Die Feuerwehrleute hoben den Baum vom zerdrückten Auto, dann musste die Fahrertür mit dem hydraulischen Spreizer entfernt werden, sodass der Fahrer gerettet werden konnte. Zwei Rettungswagen des Roten Kreuzes kamen hinzu. Weil durch das „Unwetter“ bei der Hauptverwaltung eine bedrohliche Lage entstanden war, rückte dort neben der Feuerwehr auch das THW mit an. Es wurden zwei mobile Pumpen aufgebaut. Und es wurde mit Sandsäcken eine Barrikade aufgebaut, um den Bach aufzuhalten. 

Während dieser Maßnahmen kam die Mitteilung, dass an der Feldgemarkung zum Altstädter Feld eine Person in einen Schacht gefallen sei. Deren Rettung übernahm der Katastrophenschutz Rockenberg. Weitere 17 bis 20 vom Wasser vollgelaufene Keller wurden gemeldet. Alle Informationen liefen in der Leitstelle im Gerätehaus zusammen, wo sich zunächst auch Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer aufhielt. Später kam sie zur Hauptverwaltung, um sich vor Ort von der Tätigkeit „ihrer“ Feuerwehr zu überzeugen. Es wurden auch die Feuerwehren der anderen drei Stadtteile von Münzenberg sowie benachbarte Feuerwehren alarmiert, die an den Einsätzen mitwirkten. 

Nach circa 90 Minuten war die Großübung „Unwetter über Gam-bach“ beendet. Es war dies auch ein Test für die neue PC-Software der Leitstelle. Hauptaugenmerk lag diesmal vor allem auf der Koordination und Kommunikation. 

Die Bevölkerung war eingeladen, nach dem Zuschauen bei den Einsätzen auf dem Bürgerplatz in geselliger Runde den „Tag der Feuerwehr“ zu begehen. Für die kleinen Besucher war eine Hüpfburg aufgebaut worden.

Auf dem Foto wird mit Sandsäcken eine Barrikade gegen das Wasser aufgebaut.

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