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Gerätehaus kann gebaut werden

BUTZBACH. Kreisbeigeordneter Matthias Walther (vorn, Mitte) übergab die Baugenehmigung für das neue Feuerwehrgerätehaus in Kirch-Göns an Bürgermeister Michael Merle (vorn r.) im Beisein des Ortsvorstehers Stefan Euler (vorn l.). Text + Foto: thg

FEUERWEHR – Kreisbeigeordneter Walther überreicht Genehmigung für neuen Standort in Kirch-Göns

BUTZBACH (thg). Das neue Feuerwehrgerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Kirch-Göns kann gebaut werden. Kreisbeigeordneter Matthias Walther überreichte gestern im Wappensaal des Butzbacher Landgrafenschlosses Bürgermeister Michael Merle die Baugenehmigung. Mit dabei waren unter anderem Vertreter der Kirch-Gönser Feuerwehr. Wie Merle sagte, ist der Notartermin mit der evangelischen Kirche als Grundstückseigentümer für Dienstag festgelegt. Die Stadt Butzbach kauft nach kontroverser Diskussion um mögliche Altlasten-Folgen die Fläche, auf der dann das Gerätehaus errichtet werden soll.

Walther betonte, dass der Wetteraukreis die Baugenehmigung besonders schnell bearbeitet habe, weil weitere Fristen daran hingen, um Fördermittel des Landes nicht verfallen zu lassen. Wie der Geschäftsführer der Butzbacher Wohnungsgesellschaft, Alexander Kartmann, erläuterte, müsse ein Gewerk bis zum 30. Juni beauftragt sein. Drei Gewerke seien bereits ausgeschrieben. Zwar sei der Rohbau als Voraussetzung für diese Arbeiten noch nicht dabei, aber die Formalitäten seien damit erfüllt. In der ersten Juni-Hälfte werde sich der Magistrat mit dem Thema befassen, die Gesellschaft werde dann die Aufträge rechtzeitig versenden und das Innenministerium informieren. Das Land steuert rund 150 000 Euro zu den geschätzten Baukosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro bei. Kartmann sagte im Beisein der Architektin Eva-Maria Scuhr, im Herbst kommenden Jahres könne voraussichtlich Einweihung gefeiert werden. Details zum Terminplan könne er noch nicht nennen. 

Der Bürgermeister bedankte sich für die schnelle Genehmigung. Die Feuerwehren seien als Pflichtaufgabe ein Investitionsschwerpunkt der Stadt. Weitere Projekte seien der für Griedel vorgesehene Gerätehaus-Neubau und der Um- und Anbau am Ebersgönser Wehr-Standort. Auch mit dem Kernstadt-Stützpunkt werde man sich noch beschäftigen.

Dass es sich um einen zukunftsfähigen Neubau und Standort handele, sagte der Kirch-Gönser Ortsvorsteher Stefan Euler. Er nahm Walthers Worte auf, wonach ein Gerätehaus-Neubau auch einen Schub für die jeweilige Wehr bedeute. „Das ist ein Standort für die ganze Stadt“, unterstrich er. Seitdem die Entscheidung getroffen worden sei, hätten alle Beteiligten eine super Arbeit geleistet. 

Wehrführer Jörg Winter unterstrich, es sei gut, dass es nun vorangehe, nachdem einige Umwege hinter den Akteuren lägen. Er hoffe, dass ein „vorzeigbares Ergebnis“ am Ende stehe. Seine Einsatzabteilung habe derzeit 30 Aktive.  

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