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„Gesellschaft rückt enger zusammen“ 

Bürgermeisterin Dr. lsabell Tammer macht Münzenbergern Mut, durchzuhalten für Zeit nach Corona-Krise 

MÜNZENBERG (pd). In einem fünften Brief in der Corona-Pandemie wendet sich Bürgermeisterin Dr. Isa-bell Tammer an ihre Mitbürger. 

Not macht erfinderisch – das zeigt sich auch während der jetzigen Situ-ation. ,,Mancher Einzelhändler hat in den letzten Tagen einen Online-Shop eingerichtet. Andere Gewer-betreibende setzen auf Abhol- und Lieferservice. Unsere Gastronomen in der Burgenstadt versuchen auf diesem Weg ihre Umsatzausfälle zu minimieren. Falls Sie also mal keine Lust haben, selbst zu kochen – Ihr Lieblingsessen ist nur einen Anruf weit entfernt. Probieren Sie sich durch – Münzenberg schmeckt lecker, gleich ob gutbürgerlich, italienisch oder türkisch“, so die Bürgermeisterin. 

Tammer macht den Münzenbergern „Mut, durchzuhalten und daran zu denken, dass die Corona-Pandemie irgendwann vorbei sein wird. Die derzeitige Krisenerfahrung, davon bin ich überzeugt, führt dazu, dass unsere Gesellschaft enger zusammenrückt. Und dass wir alle aus dieser Phase neue Kraft schöpfen – ungeachtet aller wirtschaftlichen Folgen, die so komplex sind, dass sie heute noch keiner ermessen kann, und die uns allen bevorstehen werden.“ 

Die Bürgermeisterin unterstreicht: „Wir sind in der Coronavirus-Krise dabei, die Grenzen unseres extremen Individualismus zu erkennen und den Wert der Solidarität wiederzuentdecken. Das ist – angesichts der ernsten Lage – ein gutes Zeichen. Menschlichkeit first – das muss unser Motto werden, sein und am besten auch bleiben.“ 

Sie ist der festen Überzeugung, „dass wir wenn die Krise vorbei ist eine wahre Explosion an Lebensfreude erleben werden. Es wird eine große Begeisterung da sein, wieder richtig loslegen zu können. Zu arbeiten, aber auch zu feiern. Der Herbst wird hoffentlich wieder voll sein mit beruflichen Terminen, mit sozialen Ereignissen, mit Konzerten und mit Treffen im Familien- oder Freundeskreis. Darauf freue ich mich jetzt schon.“

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