Gestaltung des Bahnhofareals hat bei Butzbachern höchste Priorität 

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Gestaltung des Bahnhofareals hat bei Butzbachern höchste Priorität 

Stadtverwaltung legt Auswertung der Online-Beteiligung zum Stadtentwicklungskonzept vor 

BUTZBACH (pm). Ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Butzbacher Innenstadt steht in der Diskussion. Die Priorisierung der Einzelmaßnahmen war Thema einer Online-Beteiligung. 

Vom 17. bis 31. Dezember wurde der Butzbacher Bevölkerung die Möglichkeit geboten, sich zu beteiligen, berichtet die Stadtverwaltung. Die restriktiven Corona-Regeln haben zu diesem Zeitpunkt kein persönliches Treffen mit der Bevölkerung erlaubt. Durch das Voting sei es aber trotzdem gelungen, ein Stimmungsbild der Butzbacher Bevölkerung einzufangen. Auf Basis des ISEK werden konkrete (städtebauliche) Maßnahmen vorbereitet und mithilfe der Förderung anschließend in die Umsetzung gebracht. Das ISEK bereitet somit Projekte vor, die anschließend vertieft werden. 

Die Butzbacher hatten die Möglichkeit, maximal fünf wichtige Maßnahmen zu benennen, die aus ihrer Sicht schnell in den nächsten zehn Jahren umgesetzt werden sollen. 

Die Beteiligung war groß. 771 gültig ausgefüllte Online-Formulare wurden in die Wertung aufgenommen. Dabei zeigte sich, dass viele der bislang als wichtig diskutierten Maßnahmen auch von der Bevölkerung bestätigt wurden. Aber auch die Sportanlage „Am Keltenhof“, die „Grüne Innenstadt“, „Kino neu denken“ wie auch das Areal „ehemalige Limesgalerie“ waren häufig genannte Einzelmaßnahmen. Das Stimmungsbild der Bevölkerung wurde in die fachliche Priorisierung integriert.

Die meisten Nennungen erhielten folgende Themen: Entwicklung des Bahnhofareals (282), Sportanlage „Am Keltenhof“ (263), Grüne Innenstadt (234), Kino neu denken (223), Areal ehemalige Limesgalerie mit Parkhaus, angrenzender Schuhfabrik und Villa (196), Tor zu Altstadt: Neustruktuierung des Gesamtbereichs Parkhaus, Markplatz, Alte Mälzerei und ehemalige Druckerei Lembeck (173), Soziale öffentliche Treffpunkte (138), Atmosphäre in der Innenstadt stärken (138), Gasthaus Werb (118), Stärkung der Nahmobilität in der Innenstadt und Lebendiger Lahntorpark (beide 110).

Ferner wurden unter anderem genannt: Erstellung eines Verkehrs- und Parkraumkonzeptes für die Innenstadt (99), E-Bus-Linie Innenstadt (91), Bürgerhaus der Zukunft (74), Verlagerung und Neugestaltung der Bibliothek/Mediathek (61), Sanierung des Hexenturms (59), Neuordnung der Fläche Parkhaus Langgasse (28) und Heimatmuseum stärken: Die historische Altstadt als Bestandteil eines dezentralen Kultur- und Museumskonzepts (27).

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