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Griedel bekommt neue Eisenbahnbrücke

GRIEDEL. Laut Deutscher Bahn wird die Eisenbahnbrücke bei den Griedeler Aussiedlerhöfen wieder erneuert. Zur Zeit werden an dem Brückenbauwerk Untersuchungen durchgeführt.

Laut Deutsche Bahn AG ist Fertigstellung im Herbst 2021 geplant

BUTZBACH/GRIEDEL (pe). Wie der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für das Land Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, dem Wetterauer Bundestagsabgeordneten Oswin Veith mitgeteilt hat, wird die Eisenbahnüberführung in Griedel, die derzeit aus Sicherheitsgründen nur  eingeschränkt benutzt werden kann, in absehbarer Zeit erneuert. 

„Das ist eine gute Nachricht für die Griedeler Bevölkerung – insbesondere für die Landwirte, die derzeit große Umwege fahren müssen, um zu ihren Höfen bzw. Äckern ober- und unterhalb der Bahnlinie zu gelangen, weil die Brücke für Fahrzeuge über 2,8  Tonnen gesperrt ist“, so Veith. 

Anfang Mai dieses Jahres hatte sich Veith vor Ort über die Sachlage informiert und den betroffenen Landwirten seine Unterstützung zugesagt. Daraufhin hatte er  Kontakt mit der Deutschen Bahn AG aufgenommen, um sich dafür einzusetzen, dass die  Prüfung der Brückenstatik beschleunigt wird und ein eventuell notwendig werdender Brückenneubau zeitnah durch die Deutsche Bahn AG erfolgt. Veith: „Ich freue mich, dass die Deutsche Bahn AG die Brücke so schnell wie möglich erneuern will. Das halte ich auch für notwendig, damit die Landwirte, aber auch die Feuerwehren und  Rettungsdienste wieder auf kürzestem Weg die Bahnlinie überqueren können.“ 

Laut Dr. Vornhusen, so Veith, sei die Beauftragung für das Projekt sowie die Suche nach  einem leistungsfähigen Ingenieurbüro inzwischen angestoßen worden. Außerdem habe  man für den Zeitraum Februar/März 2021 zur Umsetzung der Teilmaßnahme „Herstellung der Trägerkonstruktion“ eine Totalsperrung der Eisenbahnstrecke beantragt.  Der Ausbau zur Straßenüberführung könne im Anschluss ohne Gleissperrung erfolgen. Das neue Bauwerk könne dann frühestens im dritten Quartal 2021 stehen. Ein Risiko für die Realisierung der Gesamtmaßnahme besteht laut Veith jedoch darin, dass es angesichts der Baukonjunktur schwierig sei, kurzfristig eine geeignete Baufirma zu finden. 

 

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