Großer Zuspruch am digitalen Schnuppertag der Weidigschule 

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Großer Zuspruch am digitalen Schnuppertag der Weidigschule 

Statt Erkundungstour und Ausprobieren Videokonferenz mit Schulleiterin und Filmsequenzen

BUTZBACH (pm). Zum digitalen Schnuppertag hatte die Weidigschule Butzbach eingeladen. Die Februarsamstage eines ganz normalen Schnuppertages an der Schule waren immer geprägt von wochenlanger detailfreudiger Planung vor Ort, von Teamarbeit der gesamten Schulgemeinde bis zum morgendlichen Öffnen der Schulpforten, von vielen Eltern, die gemeinsam mit ihren zunächst ein wenig schüchternen, dann meist aufgeregt wuselnden Kindern auf Erkundungstour gingen, von staunenden Viertklässlern „in action“ von angeregten Gesprächen zu fachlichen Inhalten mit dem Kollegium oder einfach nur netten Plaudereien bei Kaffee und Kuchen. Vor allen Dingen aber war der Tag von einem besonderen Gefühl geprägt, nämlich dem, dass man sich dabei irgendwie schon einmal kennenlernen konnte.

BUTZBACH. Die Schulleiterin des Weidig-Gymasiums, Annette Pfannmüller, während ihrer digitalen Begrüßungsansprache. Foto: Kächler

Diesen durchaus wehmütigen Eindruck bestätigen, darauf angesprochen, auch Schulleiterin Annette Pfannmüller und die Leiterin des Koordinationsteams um den Schnuppertag, Stefanie Röder. Bis zuletzt habe man abgewogen, den Schnuppertag aufwändig zunächst in Vollpräsenz unter strengen Hygienebedingungen geplant, ihn nach dem Ansteigen der Fallzahlen als Hybridveranstaltung mit Schulführungen in kleinem Rahmen gesehen und, als schließlich auch die Schule selbst von zahlreichen Infektionsfällen betroffen war, die rein digitale Veranstaltung vorbereitet. Röder weiß um die Leistungen ihrer Kollegen, die genau dafür noch den Auftritt auf der Homepage der Schule zusammengestellt und es damit in den zurückliegenden Tagen per einfachem Klick ermöglicht haben, einen abwechslungsreichen Einblick in das Schulleben zu nehmen. Einen virtuellen Einblick, den man noch einmal überprüfen oder sogar vertiefen konnte, wenn man am vergangenen Samstag den Link zum persönlichen Gespräch mit der Schulleiterin via Videokonferenz genutzt hat. Der dortige Zuspruch der Eltern sei deutlich spürbar gewesen, die gestellten Fragen und formulierten Anliegen hätten im konstruktiven Gespräch ausgetauscht und geklärt werden können. Man habe noch einmal zugesichert, dass wichtige Kontaktdaten über den digitalen Schnuppertag hinaus auf der Homepage allen Interessierten zur Verfügung stehen. Und weil das Interesse so groß gewesen sei, wolle man für bereits angemeldete Schüler kleine Schulführungen nachholen, sobald es die Pandemiesituation in den kommenden Wochen zulässt.

Pfannmüller und Röder sind mehr als zufrieden mit dem in diesem Jahr möglichen Informationsangebot und der Resonanz darauf. Ihr dringlichster Wunsch für das kommende Schuljahr bleibt aber die Ausrichtung einer Präsenzveranstaltung – mit einer erwartungsvollen Schulgemeinde, die ihre Tore weit öffnet, mit vielen interessierten Eltern und noch mehr wuseligen Viertklässlern, die neugierig ausprobieren, was für sie ausgedacht und vorbereitet wurde.

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