Grundschulstandorte in Münzenberg und Gambach sollen erhalten bleiben

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Grundschulstandorte in Münzenberg und Gambach sollen erhalten bleiben

MÜNZENBERG. Für die Erhaltung der beiden Grundschulstandorte der Johanniterschule in Gambach und Münzenberg setzt sich die Münzenberger CDU ein.

Problem ist deutlich rückläufige Schülerzahl im Stadtteil Münzenberg

MÜNZENBERG (pm). In jüngsten Veröffentlichungen des Wetteraukreises geht Landrat Jan Weckler auch auf die aktuelle, demografische Entwicklung ein und unterstreicht die große Herausforderung für alle Beteiligten auf kommunaler Ebene. Zitat: „Unsere Gesellschaft wird internationaler, beweglicher und sie wird älter“! Hierzu gehört u.a. vorrangig auch die Anpassung der Kita- und Schulentwicklungsplanung genauso wie die soziale und verkehrliche Infrastruktur. Mit diesem Thema beschäftigt sich auch bereits seit geraumer Zeit die CDU Münzenberg. 

CDU- Stadtverbandsvorsitzender Alexander Heise geht in einer Pressemitteilung auf diese Thematik ein. Er stützt sich dabei auf kürzlich geführte Gespräche mit der Schulleitung und dem Schul-Elternbeirat. Zielsetzung aus Sicht der CDU  für die Stadt Münzenberg mit ihren vier Stadtteilen, sei die Erhaltung beider Grundschulstandorte in den Stadtteilen Münzenberg und Gambach. Laut Heise analysieren Eltern und Lehrerkollegium bereits seit längerer Zeit gangbare Lösungen, die zur Sicherung bzw. Fortführung der beiden Standorte beitragen. Man habe hier vor allem die deutlich rückläufigen Schülerzahlen im Stadtteil Münzenberg im Auge. Innovative Überlegungen mit Doppelklassen bzw. eine sinnvolle Verkleinerung der Klassen und den daraus resultierenden Vorteilen der besseren Fördermöglichkeit der Kinder bei der Vermittlung des Lehrstoffs, stünden bereits auf dem Plan.  

Die CDU Münzenberg ist laut Heise bereit, diese Pläne zu unterstützen und werde sich auch auf kommunaler Ebene für die Erhaltung der beiden Schulstandorte einsetzen. Durch regelmäßige Kontakte zu Schulleitung, Elternbeirat und dem eigens gegründeten „Runden Tisch“ , der die pädagogische Arbeit verzahnen soll,  will man die Entwicklung und Anpassung an mögliche neue Strukturen begleiten und flankierend im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten entsprechende Hilfe durch die Politik anbieten. 

Zur nächsten Stadtverordnetenversammlung am Montag, dem 24.August werde man einen entsprechenden Antrag einbringen, kündigte Heise an. Strategie und Begründung soll sein,  gemeinsam mit den Schulen, der zuständigen Schulverwaltung und ggf. dem Wetteraukreis diesbezügliche Gespräche bzw. Verhandlungen aufzunehmen, um mit einer auf die neue Situation angepassten Weichenstellung die gesteckten Ziele miteinander zu erreichen.

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