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Haare und Foto stimmen zuversichtlich

BUTZBACH. Ob es eine Wildkatze in Butzbach gibt, sollen Haarproben aus dem Wald zeigen. Foto: Blickpunkt Natur/Weller

Auf der Suche nach der Wildkatze / Projekt von BUND, Forstamt Weilrod und Stadt Butzbach wird ausgewertet

BUTZBACH (pm). Die Wildkatzenerfassung, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Weilrod und der Stadt Butzbach seit Anfang Februar im Butzbacher Wald durchführte, ist beendet. Die Aktiven des BUND Butzbach zeigen sich zufrieden: Insgesamt elf Haarproben wurden von den sogenannten Lockstöcken abgesammelt. Ob diese nun tatsächlich alle von Wildkatzen stammen, wird die genetische Untersuchung der Haarwurzeln zeigen.

„Die Haarproben werden nun beim Forschungsinstitut Senckenberg für Wildtiergenetik in Gelnhausen analysiert“, erläutert Joachim Höller vom BUND Butzbach. „So kann zweifelsfrei festgestellt werden, ob sich tatsächlich eine Wildkatze oder nicht doch ein anderes Tier am Stock gerieben hat.“ Die Erstellung eines genetischen Fingerabdrucks lässt sogar die Identifizierung von verschiedenen Wildkatzen-Individuen zu. Auch Fragen nach der Herkunft der Tiere können anhand der Genetik geklärt werden. Die Chancen, Wildkatzen nachzuweisen, stehen auf jeden Fall nicht schlecht: Eine an einem Lockstock installierte Wildtierkamera fotografierte eine Katze, die wie eine Wildkatze aussieht.

Es gibt bereits verschiedene Hinweise darauf, dass im Butzbacher Wald Wildkatzen leben. Ziel der Untersuchung ist es zu klären, ob und wie die Wildkatze diesen Randbereich des Taunus besiedelt und inwieweit Verbindungsstrukturen wie Hecken und Feldgehölze im Übergang zur Wetterau genutzt werden.

Möglich wird die Untersuchung durch den Gewinn bei der Umweltlotterie Genau im vergangenen Oktober, bei der das Projekt für den Zusatzgewinn von 5000 Euro ausgewählt wurde.

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