Hagen Vetter erzählte Heimatfreunden viel Wissenswertes über Ober-Hörgern

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Hagen Vetter erzählte Heimatfreunden viel Wissenswertes über Ober-Hörgern

GAMBACH. Großes Interesse fand eine heimatkundliche Wanderung mit Heimatpfleger Hagen Vetter durch Ober-Hörgern.

GAMBACH (HV). Kürzlich startete eine stattliche Wandergruppe unter Leitung des Gambacher Heimatpflegers Hagen Vetter vom Bürgerplatz zu einer heimatkundlichen Wanderung durch das Wettertal. Unter den Teilnehmern waren auch zwei Ex-Ober-Hörgernerinnen aus Eberstadt, die eigens ihr Auto in Ober-Hörgern stehen ließen, nach Gambach liefen, um wieder in ihren Geburtsort zu wandern. 

Die Strecke wurde angesichts des drohenden Schlechtwetters abgeändert und der ursprünglich geplante Weg um den Gambacher Steinbruch weggelassen. Über die Schul- und Ober-Hörgerner Straße gelangten die interessierten Heimatfreunde direkt nach Ober-Hörgern. Vorbei am Wasserhäuschen und an der Weehd wurde das Ober-Hörgerner Unterdorf und das „Wetterstadion“ erreicht. 

Durch das Wettertal, an einem Jahrhunderte alten „Verbotsstein“ vorbei, gelangte die Gruppe nach „Nieder-Hörgern“. Von dort ging es über das Brückfeld zurück zum Bürgerplatz. Unterwegs erfuhren die Teilnehmer Interessantes über den Todesfall eines 12-Jährigen vor knapp 200 Jahren im Bereich des heutigen Autobahnkreuzes, über die Entstehung des Basaltabbaus und seinen Weiterungen, den Bau der gemeinsamen Wasserversorgung von Gambach und Ober-Hörgern 1958 und seinen „Härten“, über die beiden Mühlen in Ober-Hörgern, die teils enge Beziehungen zu den Gambacher Müllern hatten, den berühmten „Heukrieg“ zwischen Ober-Hörgern und Münzenberg 1921 sowie über den „Unterschied“ zwischen Ober- und Nieder-Hörgern und deren Lebensläufe. 

Nach knapp fünf Kilometer wieder am Bürgerplatz angekommen, goss es in Strömen und das angekündigte Unwetter nahm seinen Lauf. Die Heimatfreunde, die ihren Spaß mit geschichtlichen Fakten und Anekdoten hatten, blieben indes verschont und freuen sich auf die nächste Veranstaltung der Gambacher Heimatgeschichte unter den Titel „Gieh do hie!“. Auf vielfachen Wunsch wird der Bildervortrag der ersten „Gieh do hie“-Session wiederholt! Rechtzeitig wird an dieser Stelle berichtet.“

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