Hauptarbeit des Seniorenbeirats ruht

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Hauptarbeit des Seniorenbeirats ruht

Butzbacher Gremium arbeitet in Corona-Pandemie im Hintergrund / Neubenennung steht noch aus

BUTZBACH (thg). Seniorenausflug, Faselmarkt-Kaffenachmittag, Weihnachtsfeiern in den Stadtteilen: All diese Veranstaltungen sind in der Corona-Pandemie nicht möglich. Insgesamt ruht in dieser Zeit gewissermaßen die Arbeit des Seniorenbeirats, wie Vorsitzende Hildegard Wodni im Gespräch mit der BZ berichtet. Aber im Hintergrund sind weiter Aufgaben zu erledigen, so organisierte der Seniorenbeirat die Verteilung von FFP-2-Masken an die älteren Butzbacher auf dem Butzbacher Marktplatz vor Weihnachten. 

Wie Wodni berichtet, erhält sie aber auch weiter Anfragen bezüglich möglicher Hilfen und Sachthemen. Unter anderem sei sie schon zum Thema Impfung kontaktiert worden, aber auch Fragen, wo welcher Antrag etwa bei Schwerbehinderung zu stellen ist, seien ihr gestellt worden. Das sei verständlich, weil auch nicht jeder Senior über einen Computer verfügt und sich digital informieren kann. So sei es wünschenswert, wenn es in der Stadtverwaltung wieder einen Ansprechpartner für Senioren gäbe, wie es die Seniorenbeauftragte Heidi Gombert gewesen sei. 

Ein wichtiges Thema sei die Lebensmittelversorgung in der Innenstadt, wenn der Discounter in der Limesgalerie Ende der Woche schließt. Der Supermarkt auf dem ehemaligen Tröstergelände sei für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, schwer zu erreichen. Das Argument, man könne mit dem Bus das Einkaufszentrum in der Philipp-Reis-Straße erreichen, sieht Wodni kritisch. Es gebe Senioren, denen es finanziell schlecht geht. Für sie sei auch der Kauf der Busfahrkarte schon eine teure Sache, weiß sie aus Gesprächen. 

Bereits im vergangenen Jahr ist die Amtszeit des Seniorenbeirats abgelaufen, der vier Jahre zuvor neu besetzt wurde. Wegen Corona sollen die Mitglieder so lange im Amt bleiben, bis es zu einer Neubenennung kommen kann. Verschiedene Institutionen wie der Vereinsring Butzbach, Kirchengemeinden und Sozialorganisationen werden jeweils um Vorschläge gebeten. Der Magistrat entscheidet über die Besetzung. 

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