Heimische Ministranten nehmen an internationaler Rom-Wallfahrt teil

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Heimische Ministranten nehmen an internationaler Rom-Wallfahrt teil

Neben Gottesdiensten und Papstaudienz individuelles Programm vorgesehen

BUTZBACH/ROCKENBERG (sn). Mehr als 1.600 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Mainz pilgern vom 28. Juli bis 4. August gemeinsam mit über 60.000 Minis aus 18 Ländern zur Internationalen Ministranten-Wallfahrt 2018 nach Rom. Mit zusammen 23 Jugendlichen sind zwei Gruppen der heimischen Gemeinden St. Gottfried Butzbach und der Pfarrgruppe Rockenberg dabei, begleitet von ihren Pfarrern Eberhard Heinz und Dr. Georg Waclawiak sowie den Betreuern Franziska Brogle und Stephan Nandzik. 

Das Motto der Wallfahrt lautet „Suche Frieden und jage ihm nach“. Höhepunkte der Reise werden neben der Audienz mit Papst Franziskus am Dienstag, 31. Juli auf dem Petersplatz gemeinsame Bistums-Gottesdienste mit Bischof Peter Kohlgraf und dem Weihbischof Udo Bentz, eine Pilgerfahrt für die Rockenberger Gruppe nach Assisi, der nach Rom zweitbedeutendsten Pilgerstätte Italiens, sowie ein eigener, von Pfarrer Heinz und Pfarrer Waclawiak zelebrierter Abschlussgottesdienst für die Butzbacher und Rockenberger Jugendlichen in einer Kapelle des Petersdoms sein.

„1.600 Jungen und Mädchen, die gemeinsam an einer Wallfahrt teilnehmen, sind ein beeindruckendes Zeichen in Zeiten, in denen vielerorts über zu wenig Begeisterung für den Glauben geklagt wird“, freut sich Tobias Sattler, Referent für Ministrantenpastoral in Mainz. Zusammen mit einem Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitenden hat er die Fahrt vorbereitet. Neben vielen inhaltlichen Fragen galt es für das Vorbereitungsteam des Bistums auch, enorme logistische Herausforderungen zu bewältigen. 

Neben der Anfahrt in zwei Sonderzügen, startend mit je 800 Teilnehmenden in Mainz und in Gießen, und der Verpflegung und Unterbringung von so vielen Jugendlichen musste auch ein eigenes Veranstaltungsbüro in einem Hotel organisiert werden. „Wir wollen, dass die Wallfahrt für die Pilgergruppen ein unvergessliches Erlebnis wird. Eine Grundvoraussetzung dafür ist eine verlässliche Organisation, die auch im Notfall weiterhilft“, erklärt Sattler. Für die medizinische Notfallversorgung der Mainzer Minis werden ihnen eine eigene Ambulanz mit Sanitätern und ein eigener Arzt zur schnellen Verfügung stehen.

Ein zweiter wichtiger Ort für die jugendlichen Butzbacher und Rockenberger Pilger wird während der Wallfahrt die Kirche Santa Maria in Aracoeli sein. In Roms Regionalkirche feiern die Ministrantinnen und Ministranten mit Bischof Peter Kohlgraf am Sonntag, 29. Juli einen Eröffnungsgottesdienst. Und in der Kirche San Leone Magno, der Titelkirche des verstorbenen Mainzer Kardinals Lehmann, wird Weihbischof Udo Bentz am Donnerstagabend, 2. August auch den Abschlussgottesdienst auf Bistumsebene mit allen 1.600 Teilnehmenden feiern.

Neben den Gottesdiensten und der Papstaudienz haben die beiden Butzbacher und Rockenberger Pilgergruppen ein individuelles Programm mit besonderen Angeboten wie etwa die Besteigung der Kuppel im Petersdom, der Besichtigung der Domitilla-Katakomben, einem Besuch der Vatikanischen Museen und Gärten sowie der Sixtinischen Kapelle, der Besichtigung von Kolosseum und Forum Romanum sowie einer individuellen Entdeckungstour durch Rom.

Vor der Abfahrt am morgigen Samstag um 11.30 Uhr im Gießener Bahnhof feiern die heimischen Minis mit ihren Pfarrern Heinz und Dr. Waclawiak um 9.00 Uhr einen gemeinsamen Aussendungsgottesdienst in der Butzbacher St. Gottfriedskirche, zu dem mitfeiernde Mitglieder beider Gemeinden ausdrücklich herzlich eingeladen sind. Anschließend gibt es zur Stärkung einen warmen Imbiss im kath. Pfarrzentrum sowie das obligatorische Gruppenfoto, bevor sich alle Teilnehmende in Richtung Gießener Bahnhof und für die knapp 20-stündige Fahrt mit dem Sonderzug auf den Weg machen.    

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