Helfer aus Weiperfelden und der Oes halfen im Katastrophengebiet

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Helfer aus Weiperfelden und der Oes halfen im Katastrophengebiet

WEIPERFELDEN. Das Foto zeigt die Helfer (v.l.) M. Kuprat, T. Wojcik, V. Wanke, M. Riedl und M. Weber aus Weiperfelden und der Oes, die im Katastrophengebiet halfen. 

WEIPERFELDEN (pi). Das kann man nicht im Fernsehen anschauen, während man trocken und bequem zu Hause auf dem Sofa sitzt. Das dachte Peter Smolczynski aus Weiperfelden, während  er die Berichte über die Hochwasserkatastrophe verfolgte. Er telefonierte mit Bekannten aus der Nähe der Überschwemmungsgebiete, bot Hilfe an und fand so mehrere Familien, die dringend Unterstützung benötigten. Zusammen mit fünf hilfsbereiten Freunden organisiete Peter Smolczynski Sachspenden in Höhe von 2100 Euro, die für Hochdruckreiniger und Werkzeug verwendet wurden. 

Die Helfer nahmen sich Urlaub oder schlossen vorübergehend ihren Betrieb und machten sich auf den Weg nach Dernau zu einer Familie, deren Haus und Handwerksbetrieb überschwemmt worden waren. Hier galt es, die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken. In erster Linie hieß es Schlamm schippen. Keller und Werkstatt waren völlig überflutet worden. Auch wurden unbrauchbar gewordene Möbel entsorgt und Geräte hergeschafft und brauchbare Sachen gereinigt. 

Völlig erschöpft und schmutzig, aber erfüllt von dem guten Gefühl, geholfen zu haben, kehrten die Helfer am Abend nach Hause zurück. Dem ersten Einsatz folgten noch zwei weitere, bei denen Keller und Werkstatt gründlich gereinigt wurden. So ein gemeinsamer Arbeitseinsatz in der Not schafft zwischenmenschliche Nähe und freundschaftliche Verbundenheit. So flossen beim Abschied nicht nur Dankesworte, sondern auch einpaar Tränen. Es war ein vergleichsweise kleiner Hilfseinsatz, zu dem sich die sechs Weiperfelder/Oeser aufgemacht haben, aber einer der spüren ließ, wie wichtig und wohltuend Solidarität und Hilfsbereitschaft sein können.   

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