Immer noch nicht genügend Impfstoff für Volllastbetrieb in Büdingen

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Immer noch nicht genügend Impfstoff für Volllastbetrieb in Büdingen

Arztpraxis-Personal wird an Wochenenden geimpft / Auch Schul- und Kita-Personal an der Reihe

WETTERAUKREIS (pdw). In einer Presseerklärung hat sich Landrat Jan Weckler zur aktuellen Impfstrategie im Wetteraukreis geäußert. „Entsprechend des Einsatzbefehls aus dem Innenministerium absolvieren wir im Impfzentrum derzeit rund 350 Impfungen täglich. Wir hätten deutlich mehr Kapazitäten, allerdings fehlt nach wie vor der Impfstoff. Perspektivisch wollen wir mehr mobil und vor Ort impfen.“

Im Impfzentrum in Büdingen werden derzeit täglich rund 350 Erst- und Zweitimpfungen erledigt. Die mobilen Impfteams werden teilweise im Impfzentrum eingesetzt, weil der Impfstoff fehlt, um ihn dezentral auszugeben. 

Für die nächsten 14 Tage ist die Anlieferung von 4000 weiteren Impfdosen angekündigt. Dafür gibt es schon ausreichend Termine von Impfberechtigten. Parallel werden Menschen hoher Priorisierung mit besonderem Bedarf und ärztlichem Attest geimpft. 

An den kommenden beiden Wochenenden werden Mitarbeiter der Arztpraxen geimpft. Bis Ende März sollen dann Beschäftigte in Grund- und Förderschulen sowie von Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit erhalten, geimpft zu werden. Dabei werden alle Beschäftigten, nicht nur Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, sondern zum Beispiel auch Hausmeister, Sekretärinnen oder Hilfskräfte berücksichtigt. 

Während für diese Gruppen die Terminorganisation über die Staatlichen Schulämter oder die Kommunen abgewickelt wird, können sich Personen aus den zugelassenen Priorisierungsgruppen über die üblichen Kanäle zur Impfung anmelden. Zum Beispiel über die Telefonnummer 116117 und 0611/50592888, erreichbar täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr sowie online über die Internetseiten: www.impfterminservice.de oder www.impfterminservice.hessen.de.

 Weil aktuell sehr viele Menschen einen Termin buchen möchten, kann es hier zu Verzögerungen und Wartezeiten kommen. 

Die mobilen Impfteams haben jetzt nahezu alle Bewohner in Alten- und Pflegeheimen geimpft. Spätestens Mitte März sollen alle Bewohner, die dies möchten, ihre Erst- und Zweitimpfung bekommen haben. 

Nach Abschluss der Impfungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen ist für die mobilen Impfteams bereits der weitere Einsatz geplant, orientiert immer an der Verfügbarkeit von Impfstoff. So sollen künftig Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, der Tagespflege oder Betreutes Wohnen aufgesucht werden. Laut Landrat wurde für diese Woche eine Lieferung mit dem Impfstoff Moderna angekündigt. Die Lieferung wurde um eine Woche verschoben und die angekündigte Menge um die Hälfte gekürzt. Unabhängig davon wurden die Planungen für die dezentrale Abgabe des Impfstoffs vom Gesundheitsamt längst aufgenommen. Langfristiges Ziel sei es, die Impfungen zu dezentralisieren, am besten auf die Hausarztpraxen. 

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