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Inklusion mitten in der Stadt

BUTZBACH. „Wir sind da“ lautet der Slogan der Behindertenhilfe, gebildet von Mitarbeitern und Klienten sowie von Behindertenhilfe-Geschäftsführerin Eva Reichert, Landrat Jan Weckler, Bürgermeister Michael Merle, Sparkassen-Vorstand Günter Sedlak und Behindertenhilfe-Verwaltungsleiter Markus Haselbauer. 1 Foto: one-tv.info/1 Foto: thg

BEHINDERTENHILFE – Filmaufnahmen auf dem Butzbacher Marktplatz / Menschliches Logo

BUTZBACH (thg). „Wir sind da“ lautet der Slogan der Behindertenhilfe Wetterau (BHW), der gestern auf dem Butzbacher Marktplatz mit Leben gefüllt wurde. Denn Mitarbeiter und vor allem Klienten der Behindertenhilfe bildeten in roten und weißen T-Shirts die Sprechblase, die aus der Vogelperspektive von „One TV“ per Drohne aufgenommen wurde. Sie bildet das Schlussbild des vierminütigen Imagefilms über das Unternehmen. 

Mit dabei waren auch Bürgermeister Michael Merle sowie Landrat Jan Weckler und Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Günter Sedlak. Die Sparkassen-Stiftung unterstützt das Filmprojekt finanziell. BHW-Geschäftsführerin Eva Reichert bedankte sich für die Unterstützung. 

Das gesamte Projekt und das Drehbuch entwarf Hans-Günter Ulmer von Fairway Communication. Er hat auch den Butzbacher Marktplatz als „Location“ als schönsten dieser Art ausgesucht. „Eine inklusive Gesellschaft ist unser Ziel“, sagte Reichert. Deswegen finde das Projekt auch mitten in der Stadt seinen Abschluss. 

„Wir tun viel, und um noch mehr zu bewegen, benötigen wir mehr Unterstützung“, sagte die Geschäftsführerin. Das Angebotsspektrum ist breit vom Wohnen bis hin zu Werkstätten. 400 Menschen arbeiten in unterschiedlichen Berufen, gerade in den Erziehungsberufen herrsche aber derzeit Mangel. Die BHW qualifiziere ihre eigenen Leute daher weiter. „Derzeit sind wir gut besetzt.“ 

500 Menschen werden von der Institution betreut. Bedenkt man, dass ein Wohnheim rund um die Uhr besetzt sein muss, zeige sich der Umfang der Tätigkeiten. Der Trend gehe aber zum ambulant betreuten Wohnen, das heißt, dass Mitarbeiter der Behindertenhilfe die Klienten in ihren Wohnungen aufsuchen. Das sei zum einen von der Politik gewollt, zum anderen entspreche das aber auch immer mehr dem Wunsch der Menschen und ihren Familien. 

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