Investition in die Sicherheit der Bürger in Langgöns und im Südkreis

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Investition in die Sicherheit der Bürger in Langgöns und im Südkreis

Niederkleen. Das Foto zeigt (v.l.) von der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) Notfallsanitäter Tim Nowacki, Freiwilligendienstleistende Milena Benner, Rettungsdienstleiter Dirk Rausch, Regionalvorstand Marco Schulte-Lünzum mit Bürgermeister Marius Reusch und vom JUH-Regionalvorstand Dominik Panz mit Architekt Gerhard Schymik. Foto: Miriam Julia Feuerstein/JUH

Neue Rettungswache der Johanniter in Niederkleen eingeweiht / Rund um die Uhr einsatzbereit

NIEDERKLEEN (pm). Die Johanniter im Regionalverband Mittelhessen haben ihre neue Rettungswache in Niederkleen in der Alten Butzbacher Straße 3 plangemäß in Betrieb genommen. „Eigentlich war zu diesem Anlass eine größere Einweihungsfeier geplant – doch der aktuellen Situation rund um die Corona-Krise war nun ein anderer Ablauf geschuldet“, begrüßte Marco Schulte-Lünzum, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) im Regionalverband Mittelhessen Bürgermeister Marius Reusch und Gerhard Schymik, Architekt des Bauprojekts.

Bereits 2018 stellte sich bei der Planung des Rettungsdienstes für den Kreis Gießen heraus, dass ein weiterer Wachenstandort in Niederkleen erforderlich sein könnte: Einerseits bedingt durch eine stetig wachsende Einwohnerzahl der Gemeinde Langgöns und andererseits durch steigende Einsatzzahlen des Rettungsdienstes an umliegenden Wachenstandorten wie zum Beispiel der Johanniter-Rettungswache in Linden. Im Vordergrund solcher strategischen Überlegungen steht stets die Einhaltung der vorgeschriebenen Hilfsfrist, die in Hessen verlangt, dass der gerufene Rettungsdienst binnen zehn Minuten am Einsatzort eintreffen muss.

Als „Testwache“ von Mitte September bis Mitte Oktober 2018 hielt die JUH Mittelhessen ein Fahrzeug in den Räumen der Feuerwehr Niederkleen bereit, das an sieben Tagen die Woche im Tagdienst von 9 bis 21 Uhr zum Einsatz bereitstand. Die Auswertung dieser Testphase bekräftigte die Pläne des Landkreises, in Niederkleen einen neuen Rettungswachenstandort zu etablieren, den die Johanniter betreiben.

Fortan liefen die Neubauplanungen der JUH – mit dem Neubau investieren die Johanniter rund 850 000 Euro in den neuen Rettungswachenstandort Niederkleen – auf Hochtouren. Während am 21. April 2020 dort der erste Spatenstich erfolgte, leisteten die Johanniter bereits seit Oktober 2019 von einem Übergangsstandort in einer nahe gelegenen Ferienwohnung aus den Rettungsdienst. Nach Fertigstellung der Rettungswache zog man am 18. Dezember in die neuen modernen Räume um, von wo aus man seit dem 2. Januar nun im 24-Stunden-Dienst an sieben Tagen der Woche für Einsätze bereitsteht.

Schulte-Lünzum bedankte sich bei der Gemeinde Langgöns, der örtlichen Feuerwehr für die freundliche Aufnahme und Unterstützung und beim Landkreis Gießen für die gute Zusammenarbeit. Landrätin Anita Schneider musste den Termin kurzfristig absagen, lieferte jedoch ein Grußwort zum neuen Rettungswachenstandort: „Mit dem Neubau von Rettungswachen in zentralen Lagen wie hier in Niederkleen sorgt die Johanniter-Unfall-Hilfe dafür, dass die gebotenen Hilfsfristen eingehalten werden können. Bereits das Übergangsquartier vor Ort hat deutlich gemacht, dass Niederkleen der richtige Standort ist, von wo aus die Rettungskräfte schnell Hilfe leisten können. Diese neue Rettungswache ist eine Investition in die Zukunft und in die Sicherheit der Bürger im südlichen Kreisgebiet.“

Auch Bürgermeister Reusch beglückwünschte die Johanniter zum Einzug und wünschte für den Rettungsdienst vom neu errichteten Wachenstandort aus alles Gute: „Ich freue mich, dass das Bauvorhaben trotz der Pandemie so schnell vorangeschritten ist und zeitlich nach Plan zum Abschluss gebracht werden konnte. Mit diesem Grundstück in Niederkleen wurde ein guter, in-
frastrukturell sinnvoller Standort gefunden, bei dem gemeinsam mit unserem neuen Feuerwehrstützpunkt ein Campus zur Gefahrenabwehr entsteht, der die Sicherheit der Bürger in unserer Gemeinde Langgöns und in der Umgebung weiter erhöht.“

 

 

NIEDERKLEEN. 850 000 Euro investierte der Johanniter-Regionalverband Mittelhessen in seine neue Rettungswache in Niederkleen am Ortseingang neben dem Feuerwehrgerätehaus. An sieben Tagen steht die Rettungswache im 24-Stunden-Dienst für Einsätze bereit.

 

 

 

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