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Johannes Weil neuer Vorsitzender

ROCKENBERG. Johannes Weil (Mitte) ist neuer Vorsitzender der Rockenberger Gemeindevertretung. Alterspräsident Rainer Auer (r.) und Bürgermeister Manfred Wetz gratulierten ihm zum einstimmigen Ergebnis. Text + Foto: thg

Konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung Rockenberg / Bauausschuss wird eingerichtet

ROCKENBERG (thg). Johannes Weil (CDU) ist der neue Vorsitzende der Rockenberger Gemeindevertretung. Dies war die erste Entscheidung des Parlaments für die kommenden fünf Jahre in der konstituierenden Sitzung. Sie fand am Montag im Bürgerhaus Oppershofen statt. Weil wurde einstimmig auf gemeinsamen Antrag von CDU, Dorfpartei, Grünen und SPD in offener Abstimmung gewählt. 

Bürgermeister Manfred Wetz hatte die Sitzung eröffnet. Er gratulierte den neuen Gemeindvertretern zur Wahl und bedankte sich bei den aus dem Amt ausgeschiedenen. Er appellierte an alle, sachlich zu diskutieren und unparteiisch für die Sache der Bürger zu arbeiten. Die Ehrenamtlichen müssten aber auch mit Kritik und Diffamierungen rechnen. 

Als „Alterspräsident“ übernahm Rainer Auer (SPD) die Sitzungsleitung für die Wahl des Vorsitzenden. Der 66-Jährige sagte, dass die neuen und jungen Mitglieder des Parlaments zeigten, dass die Kommunalpolitik in Rockenberg einen hohen Stellenwert habe. Auch kommende Herausforderungen wie das Projekt „Burgweg“ und Feuerwehrgerätehaus und Kindergartenneubau in Oppershofen nannte er. Weil ergänzte nach der Übernahme der Sitzungsleitung, dass in die „interessanten fünf Jahre“ auch die Bürgermeisterwahl in diesem Herbst falle. 

Die drei Stellvertreter des Vorsitzenden wurden ebenfalls auf gemeinsamen Antrag hin in offener Abstimmung einmütig gewählt: Wolfgang Langsdorf (Dorfpartei), Nils Gonder (Grüne) und Wolfgang Witzenberger (SPD). Die Schriftführung im Parlament übernehmen auf Antrag des Bürgermeisters von der Verwaltung Claudia Bayer, Gerlinde Krämer, Andrea Ruschig, Wolfgang Triebert und Michael Witzenberger. Sie wurden einstimmig gewählt.

Ebenso einstimmig wurden die folgenden Personalentscheidungen getroffen. Vertreter der Gemeinde Rockenberg in der Verbandskammer des Regionalverbands ist Bürgermeister Manfred Wetz, sein Stellvertreter Peter Danz. Sascha Mieger vertritt Rockenberg in der Verbandsversammlung des Rechenzentrums Ekom21, Stellvertreter ist Bardo Raab. Der Bürgermeister vertritt die Gemeinde im Wasserverband Nidda und wird von Achim Mosch vertreten. 

Für langjähriges ehrenamtliches Engagement in politischen Gremien werden Ehrenbezeichnungen verliehen. Einstimmig wurden die Beschlüsse über die Ehrungen gefasst. So soll Heidrun Kammer „Ehrenbeigeordnete werden und Günter Behr Ehrengemeindevertreter, wie es die Dorfpartei beantragte. Die CDU beantragte die Titel „Ehrengemeindevertreter“ für Arnold Peichl und Karl Maria Weckler und „Ehrenvorsitzender der Gemeindevertretung“ für Berthold Wild. 

In der Hauptsatzung wurde bezüglich der Ehrenbezeichnungen, die ab 20-jähriger Tätigkeit verliehen werden können, der Passus eingefügt, dass die Gemeindevertretung über Abweichungen entscheiden kann. Ferner wurde in die Hauptsatzung aufgenommen, dass es künftig neben dem Haupt- und Finanzausschuss auch einen Bauausschuss geben soll. Er hat dann fünf, der Hauptausschuss sieben Mitglieder. 

Ein Antrag der Dorfpartei zur Hauptsatzung, dass nur noch die Butzbacher Zeitung und nicht parallel noch die Wetterauer Zeitung Or-gan für amtliche Bekanntmachungen sein soll, wurde abgelehnt. Die Dorfpartei hatte mit den Kosten argumentiert, die Mehrheit führte hingegen an, dass dann Teile der Bevölkerung von den Informationen ausgeschlossen würden.  

Auch über die Gültigkeit der Kommunalwahl befand das Parlament einstimmig. Unregelmäßigkeiten wurden nicht festgestellt. 

Wie der Bürgermeister mitteilte, kann laut Hessen Mobil der Neubau des Kreisverkehrs auf der Landesstraße  3134 als Zuwegung zu den B-Plangebieten „Burgweg“ und „Rockenberg Süd“ nicht finanziell gefördert werden. Der Förderantrag für einen ersten Bauabschnitt für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen wurde vom Land angenommen. 

Die Gemeinde ist verpflichtet, ihre rund 28 Kilometer langen Abwasser- und Regenwasserkanäle alle 15 bis 20 Jahre überprüfen zu lassen. Der Gemeindevorstand hat beschlossen, dass ein Kanalsanierungskonzept für voraussichtlich 170 000 Euro von IB HS Ingenieure aus Linden erstellt wird. Kanalreinigung, Kanalbefahrung und Dokumentation werden separat ausgeschrieben. 

Die Jagdgenossenschaft Oppershofen hat mitgeteilt, dass sie sich an dem Ausbau des Wirtschaftsweges „Im glatten Land“ in Oppershofen mit 6000 Euro beteiligt. Gemäß Beschluss der Gemeindevertretung wurden die Arbeiten nunmehr ausgeschrieben. Die Kosten betragen knapp 32 000 Euro.

Das „Alte Rathaus“ Oppershofen wurde zum 1. April an eine Oppershofenerin verpachtet, die das Gebäude für psychologische Beratungen nutzt.

Der Gemeindevorstand hat den Beitritt der Gemeinde zum Förderverein Hospiz Wetterau beschlossen. 

Wegen der Corona-Pandemie finden in diesem Jahr die Ferienspiele und der Seniorenausflug nicht statt. 

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