„Jugend forscht“: Weidigschüler halten auch auf Landesebene gut mit

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„Jugend forscht“: Weidigschüler halten auch auf Landesebene gut mit

BUTZBACH. Voller Stolz und mit großem Hintergrundwissen präsentierten die Weidigschüler Henriette Dubowy, Richard Wörle und Jan-Philipp Günther ihre Wettbewerbsbeiträge in der Landesrunde von „Jugend forscht“ und gewannen insgesamt fünf Preise. Unsere Bilder zeigen  die drei Jungforscher an ihren Wettbewerbsständen für den Landeswettbewerb in Kassel. Text + Foto: br

Preise für Projekte in Biologie, Physik und Technik / Strahlung von Mobiltelefonen untersucht

BUTZBACH (br). Nachdem Henriette Dubowy, Richard Wörle und Jan-Philipp Günther (alle Weidigschule Butzbach) beim Regionalwettbewerb Mittelhessen vor einem Monat jeweils einen ersten Preis für ihre Forschungsarbeiten erhalten hatten, der die Zulassung zum Landeswettbewerb in Kassel beinhaltet, wurde das Niveau ihrer Forschungen auch auf der höchsten Stufe des Wettbewerbs (für die unter 15-Jährigen gibt es keinen Bundeswettbewerb) für beachtlich befunden und mit jeweils einem zweiten Preis beim Landeswettbewerb gewürdigt. Dieser zweite Preis, den Henriette Dubowy im Fachbereich Biologie erhielt, Jan-Philipp Günther in Physik und Richard Wörle in Technik, ist mit 100 Euro dotiert.  

Darüber hinaus wurde die Untersuchung von Jan-Philipp Günther zur Strahlung von Mobiltelefonen bei der Versendung von Textnachrichten mit dem mit 150 Euro belegten Sonderpreis „Rundfunk-, Fernseh- und Informationstechnik“ der Eduard-Rhein-Stiftung geehrt. Richard Wörle erhielt für Bau und Programmierung eines Gerätes zur Beantwortung seiner Frage „Wie kann ich Solarzellen automatisch auf die Sonne ausrichten?“ den mit 150 Euro dotierten Preis der Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung. Diese beiden Forschungsarbeiten sowie die Arbeit zur Fragestellung „In welcher Erde gedeihen Tomatenpflanzen am besten?“ von Henriette Dubowy sind im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts in den NaWi-Profilklassen der Weidigschule in der 7. Jahrgangsstufe entstanden, betreut von ihren Lehrern Lothar Jakob, Dr. Friedemann Graubner und Dr. Anke Ordemann.

Die Schüler mussten dazu ihre mehrmonatigen Untersuchungen in einer wissenschaftlichen Arbeit dokumentieren und sie am Wettbewerbstag einer Fachjury aus Hochschule und Industrie an einem Stand mit einem selbsterstellten und an der Universität Gießen gedruckten A0-Poster präsentieren. Da die Veranstaltung dieses Jahr per Videokonferenz stattfand, galt es nebenbei auch noch die Konferenzsoftware zu beherrschen, um Diagramme und Filme einbinden zu können. Betreuer oder Eltern durften während der Jury-Befragung nicht anwesend sein. Die Betreuer zeigten sich besonders erfreut, dass die Forschungsarbeiten der Weidigschüler auch auf Landesniveau gut mithalten können, obwohl die Forschungen nicht von Externen – zum Beispiel von einer Hochschule oder einem Schülerforschungszentrum – begleitet werden, wie die Arbeiten einiger anderer Preisträger.

    

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