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Katharinenmarkt-Finale fällt ins Wasser

BILANZ – Nach „sehr gutem Samstag“ endet Butzbacher Herbstmarkt mit Regen, Wind und geringem Besuch 

BUTZBACH (thg). „Ich würde auch nicht hier herumlaufen wollen.“ Mit diesen Worten zeigte Norbert Winter, der zusammen mit Heinz-Jürgen Kalbfleisch Generalpächter des
Katharinenmarkts ist, Verständnis dafür, dass gestern so gut wie keine Besucher mehr den Abschlusstag mit ermäßigten Preisen für einen Marktbesuch nutzten. 

„Der Dienstag war eine Katastrophe“, sagte Winter. Alle Schausteller und Händler seien mit dem Tag unzufrieden gewesen. „Es waren keine Leute da.“ Die Verknüpfung mit dem Wetter ist für die Anbieter teils schwierig und in diesem Jahr besonders auffällig. „Monatelang hat es nicht geregnet, und ausgerechnet jetzt ist es so. Dazu kommt noch der unangenehme Wind.“

Die Beschicker und Schausteller waren laut Winter mit dem Markt-Wochenende sehr zufrieden. Der Samstag sei sehr gut gewesen, das hätten ihm auch die beteiligten Händler mitgeteilt. Das Geschäft am Sonntag sei normal gelaufen. Am Markt-Montag sei der Besuch zwar verhalten, aber noch „in Ordnung“ gewesen. Parallel läuft zudem der Kalte Markt in Ortenberg, der immer am letzten Oktober-Wochenende stattfinde, der Butzbacher Katharinenmarkt starte stets am vierten Oktober-Wochenende, so dass die Veranstaltungen nicht immer gleichzeitig stattfänden. 

Nach dem Markt beginnt schon die Planung für den Faselmarkt, der vom 9. bis zum 12. März nächsten Jahres rund um den Butzbacher Marktplatz stattfinden soll. So weist es auch die Internetseite der Stadt aus. Ein kleines Problem sieht Winter darin, dass bei diesem Termin unmittelbar vor Marktbeginn die Fastnachtswoche liege und der Markt kurz nach Aschermittwoch beginne. Eine Überlegung wäre noch die Verschiebung des Marktes um eine Woche nach hinten. Das sei aber noch nicht klar. Was die Termine der Schausteller angeht, sieht Winter dabei keine Probleme, anders als im Herbst. 

Im Frühjahr wollen die Generalpächter auch wieder die Stammgeschäfte Autoscooter und Riesenrad anbieten. Darüber hinaus gibt es weitere Fahrgeschäfte, die nahezu Stammgäste in der Stadt sind. Doch betonte Winter, dass auch immer für Abwechslung gesorgt werden müsse. So sei beim Katharinenmarkt ein Wellenreiter dabei, der lange nicht im Programm gewesen sei. Der Freifall-Turm sei noch nie in Butzbach dabeigewesen. 

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