„Keine B3a“ will Konsens mit Parteien: Bau verhindern, Lösungen finden

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„Keine B3a“ will Konsens mit Parteien: Bau verhindern, Lösungen finden

Butzbacher Bürgerinitiative hat Strategiepapier / „Klimapolitische Verpflichtungen der Stadt beachten“

BUTZBACH (pd). Die „Bürgerinitiative Butzbach bewahren – keine B3a“ sucht überparteilichen Konsens. Das schreibt die Initiative in einer Pressemitteilung. 

Der Ausbau der B3 zur Ortsumgehung Butzbach als B3a sei eine Idee aus dem letzten Jahrtausend und stehe nun plötzlich doch zur Debatte: das Wirtschaftsministerium hat das Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan zusammen mit anderen Projekten aufgegriffen und Hessen Mobil beauftragt, den betroffenen Kommunen die Planungsdurchführung anzubieten. 

Die „Bürgerinitiative Butzbach bewahren – keine B3a“ hat daraufhin ein Strategiepapier erarbeitet und seit dem vergangenen Herbst Kontakt zu allen im Magistrat vertretenen und bei der kommenden Kommunalwahl zur Wahl stehenden Parteien aufgenommen. „Jede jetzt und zukünftig zu treffende verkehrspolitische Entscheidung unterliegt den zwischenzeitlich entstandenen zahlreichen klimapolitischen Erklärungen und Verpflichtungen der Stadt. Insofern muss jede denkbare Lösung für die B3 und insbesondere ein Ausbau zur B3a auf seine klimapolitische Zielkonformität überprüft werden“, so die Initiative. Die Stadt steht bereits mit Hessen Mobil in Verbindung. 

„Die originäre Aufgabe der Bürgerinitiative, Butzbach verkehrspolitisch zu bewahren, bedeutet, die Stadt vor jedem vermeidbaren Verkehr zu schützen und kreativ nachhaltige verkehrspolitische Ideen zu entwickeln.“ Aus gutem Grunde stehe die Bürgerinitiative in Kontakt zu den Parteien. „Das Ziel dieser Arbeit liegt ausschließlich und allein in einem parteiübergreifenden Konsens, den klimapolitisch unverantwortlichen Bau einer B3a zu verhindern und Lösungen für eine Verkehrsentlastung der betroffenen Stadtteile zu finden“, erklärt die Bürgerinitiative. 

 

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