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Kita Lustgarten: Ziel Sommer 2022

BUTZBACH. Auf diesem Gelände in Butzbach im Bereich Bismarckstraße/Große Wendelstraße soll die neue Kindertagesstätte am „Lustgarten“ entstehen. Mit der Fertigstellung wird 2022/23 gerechnet.   

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Arbeit an Verbesserungen der Neubauplanung in der Butzbacher Kernstadt  läuft im Hintergrund

BUTZBACH (thg). Die Arbeiten am Projekt einer Kindertagesstätte am „Lustgarten“ in der Butzbacher Kernstadt laufen im Hintergrund. In der letzten Juliwoche soll der neue Bauantrag nach einer Verabschiedung im Magistrat dem Wetteraukreis vorgelegt werden. Eine Fertigstellung des Kindergartens wird für den Beginn des Kindergartenjahres 2022/23 angenommen. 

Wie Alexander Kartmann, Geschäftsführer der Butzbacher Wohnungsgesellschaft, erläuterte, wolle man beim Thema Wärme „auf Nummer sicher gehen“ und nach den Erfahrungen aus heißen Sommern eine veränderte Lüftungsanlage einbauen. Dafür müsse die Statik angepasst und entsprechend ein neuer Bauantrag gestellt werden. Die Dachterrasse erhält zusätzlich zur einen Meter hohen Brüstung eine Absturzsicherung. Zudem fordert die Behörde eine Fluchttreppe von der Dach-terrasse. 

Can Sinemli von der Gebäudewirtschaft der Stadtverwaltung wies darauf hin, dass keine Verlegung von Küche und Sanitärbereich notwendig wird. Die Planung der Außentreppe hatte dies zunächst aus Sicherheitsgründen erforderlich gemacht, ist nun aber nicht mehr erforderlich. Ferner soll die alte Mauer am Grundstück vor dem Bau des Kindergartens instandgesetzt werden. Derzeit werden die Themen der Erschließung geklärt. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine hocheffiziente Anlage im Zusammenhang mit der benachbarten Kita. 

Die Kindertagesstätte am Lustgarten soll je zwei Gruppen für Kinder unter und ab drei Jahre erhalten. Sollte der Kreis den Bauantrag wie vorgesehen erhalten, könnten Ende Oktober/Anfang November die Ausschreibungen der Arbeiten beginnen. Die Aufträge würden dann etwa ab Januar vergeben. Voraussichtlich anderthalb Jahre beträgt die Bauzeit. 

Bürgermeister Michael Merle ergänzte, dass auch die Planungen für den Kindergarten-Neubau in Griedel beginnen sollen. Die Genehmigung zum Betrieb der Containeranlage wurde zwei Jahre über diesen Sommer hinaus verlängert. Nun sollen die Kosten ermittelt werden. 

Darüber hinaus werde es einen weiteren Kindergarten-Neubau in der Kernstadt geben müssen. Dies könnte auf der Freifläche des Tröster-Geländes geschehen. Wenn alle Wohnbauprojekte in der Stadt wie geplant umgesetzt werden, könnte es erforderlich werden, noch einen weiteren Kindergarten zu bauen, so Merle.

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