Kreishandwerkerschaft erinnert an verstorbenen Obermeister Ulowetz

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Kreishandwerkerschaft erinnert an verstorbenen Obermeister Ulowetz

Rockenberg. Das Foto zeigt den verstorbenen Werner Ulowetz. Foto: Fritzel

Elektro-Fachmann wäre am nächsten Donnerstag 70 Jahre alt geworden / Seit 1967 im Berufsleben

ROCKENBERG (pi). Mit Werner Ulowetz „ist eine geschätzte, charismatische und vor allem beliebte Persönlichkeit im Alter von 69 Jahren nach schwerer Krankheit leider viel zu früh verstorben“. Das schreibt die Kreishandwerkerschaft in einem Nachruf. Ulowetz wäre am kommenden Donnerstag, 11. März, 70 Jahre alt geworden.

 „Ein Mann, der es stets verstand die Menschen für sich zu gewinnen und für neue Herausforderungen zu begeistern“, sei er gewesen. Ein Mann, der das Wohlergehen des Kollektivs stets über die Interessen des Einzelnen stellte. Das schätzen auch seine Freunde aus dem Chor Frohsinn Oppershofen und seine Freunde und Kollegen aus der Elektro-Innung, wo Ulowetz sich seit vielen Jahrzehnten leidenschaftlich eingebracht und das Vereins- und Innungsleben maßgeblich geprägt und außerordentlich bereichert hat. 

Geboren wurde Ulowetz am
11. März 1951 in Kienberg. Dieser Ort heißt heute Loucovice und liegt am linken Ufer der Moldau in Böhmen (Tschechien). Ulowetz galt als gesellig, hilfsbereit, großzügig und gradlinig. Den Mittelpunkt seines Lebens bildete seine Familie. Mit seiner Frau Theresia, mit der er seit 1974 verheiratet war, hinterlässt er fünf Söhne und zwei Enkelkinder. 

Seinen Schulabschluss absolvierte er 1966. Im Jahre 1967 begann er seine Ausbildung zum Elektroinstallateur bei Willi Wolf in Steinfurth, die er 1971 mit dem Gesellenbrief abschloss. Seine Meisterprüfung folgte im Juni 1978. 40 Jahre später erhielt er dafür den silbernen Meisterbrief. 1982 gründete er seine eigene Firma. Zwei seiner Söhne sind in die Fußstapfen des Vaters getreten und führen den Meisterbetrieb fort.

Ehrenamtlich aktiv war Ulowetz seit vielen Jahrzehnten. Er engagierte sich unter anderem in der Elektro-Innung des Wetteraukreises, deren Obermeister er seit 2006 war. Außerdem stand er seit 2008 als Kreishandwerksmeister an der Spitze der Wetterauer Handwerksorganisation und hat zusammen mit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, den Vorständen aus den Handwerksinnungen und letztendlich mit der Unterstützung seiner Familie, das handwerkliche Ehrenamt im Wetteraukreis maßgeblich geprägt und die Weichen für die Zukunft gestellt. Über den Wetteraukreis hinaus gehörte Ulowetz seit 2009 zunächst als stellvertretendes und seit 2014 als ordentliches Mitglied der Vollversammlung sowie daneben seit 2014 dem Vorstand der Handwerkskammer Wiesbaden an. 

Mit Ulowetz, der am 4. März auf dem Friedhof in Oppershofen beerdigt wurde, „geht eine Persönlichkeit verloren, die sich während jahrelangen Engagements und mit viel Leidenschaft große Verdienste und hohes Ansehen erworben hat. In allen Ämtern und Funktionen wurde Ulowetz als ebenso umsichtiger wie unermüdlicher Interessensvertreter wahrgenommen. Dabei ging es ihm nie um sich selbst, sondern stets um die Sache“, so die Kreishandwerkerschaft. 

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