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Kunstrasen nicht vor 2024/25

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Vorsitzender des VfR Butzbach über bestehende und neue Plätze / Gemeinsamer Jugendförderverein bröckelt

BUTZBACH (vfr). Vorsitzender Stephan Mulch informierte in der Jahreshauptversammlung des VfR Butzbach über die aktuelle Situation der Fußballplätze Schrenzerstadion und Ostbahnhof sowie über die geplanten neuen Kunstrasenplätze. Die Naturrasenplätze seien zwar aktuell für das Training freigegeben, aber die Stadt komme mit den Mäharbeiten „nicht so richtig hinterher“. Der Ostbahnhof mache im Vergleich zum Schrenzerstadion einen guten Eindruck. Das habe man sicher der guten Pflege durch den VfR-eigenen Greenkeeper Mike Nicol zu verdanken. Er kümmere sich um den Platz wie um ein Baby. Die Bodenbeschaffenheit im Schrenzerstadion sei aktuell wirklich schlecht und müsse dringend bearbeitet werden.
Der Umbau der Kabinen und Toiletten sowie die Erneuerung der Strom- und Wasseranschlüsse im Kiosk am Schrenzer durch die Stadt, begann im November 2019 und werde sicher spätestens zum Ende der Sommerferien 2020 abgeschlossen sein. „Der Umbau war längst überfällig.“ Mulch bedankte sich bei der Stadt, dass man bei der Neugestaltung auch auf die Wünsche des VfR eingegangen ist.
Zum Thema Kunstrasenplatz berichtete Mulch, dass sich alle fünf Butzbacher Fußballvereine zusammentaten, und ein gemeinsam unterzeichnetes Nutzungskonzept und -programm erarbeiteten und vortrugen. Anfänglich erfolgte dies unisono, womit der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung überzeugt wurden, dass eine Kunstrasenplatzanlage wichtig für die Gesellschaft und für die Vereine ist. Ursprünglich sei es die Idee gewesen, alle Jugendmannschaften unter einem Dach zusammenzufassen und die Kräfte aller Vereine zu bündeln und in einen Jugendförderverein münden zu lassen. „Später stellten sich zwei Vereine gegen das ursprüngliche Vorhaben des Jugendfördervereins, aber die Stadt blieb vernünftigerweise bei der Entscheidung ein Sportgelände mit zwei Kunstrasenplätzen zu errichten. Und zwar für alle Vereine“, so Mulch. Wegen Corona habe zwar ganz aktuell auch die Gefahr bestanden, dass die unendliche Geschichte weitergehe und man das Projekt aus den Augen verliere. Aber der Haupt- und Finanzausschuss stimmte für den Kauf des „Kunstrasengrundstück“. Mulch rechnet mit der Fertigstellung der Anlage nicht vor 2024/2025. Dann sei es endlich möglich, auch zwischen Oktober und März unter freiem Himmel Fußball zu spielen.
Mit einem Dank an die Stadt, an alle helfenden Mitglieder, Sponsoren und Spender schloss der Vorsitzende seinen Rückblick auf das Jahr 2019.

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