Landestelle für Hubschrauber an Asklepios-Klinik Lich eingeweiht

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Landestelle für Hubschrauber an Asklepios-Klinik Lich eingeweiht

LICH. Das Foto zeigt bei der Eröffnung der Hubschrauberlandestelle der Asklepios-Klinik (v.l.) Geschäftsführer Fabian Mäser, Ärztlicher Direktor Privat-Dozent Dr. Thilo Schwandner und Landrätin Anita Schneider.  Foto:Patricia Rembowski

Sicherung der Notfallversorgung auf dem Luftweg / Landrätin Schneider: 1000 Einsätze für „Christoph Gießen“

LICH (pm). Die Asklepios-Klinik Lich hat die Hubschrauberlandestelle in Betrieb genommen. „Die Asklepios-Klinik Lich ist ein wesentlicher Puzzlestein in der Notfallversorgung der Bürger im Landkreis Gießen und auch der angrenzenden Landkreise. Durch den neuen Hubschrauberlandeplatz kann das Haus seine Bedeutung weiter ausbauen. Die Einsatzzahlen der Luftrettung zeigen, wie wichtig diese Möglichkeit für eine optimale Patientenversorgung ist. Denn der in Gießen stationierte ‚Christoph Gießen’ wird beispielsweise jährlich zu über 1000 Einsätzen gerufen“, sagte Landrätin Anita Schneider zur Eröffnung. 

Nach einem halben Jahr Bauzeit nahm die Licher Klinik die PIS-Landestelle in Betrieb und damit einen Landeplatz im öffentlichen Interesse – Public Interest Site (PIS). Dies sind in Deutschland grundsätzlich alle Hubschrauberlandestellen an Krankenhäusern, die sich in schwierigen Umgebungsbedingungen und/oder dicht besiedelten Gebieten befinden. Für sie gelten besondere Genehmigungsverfahren mit einer einzelfallbezogenen Prüfung durch das Luftfahrt-Bundesamt. 

„Der Hubschrauberlandeplatz ist von enormer Bedeutung für den Gesundheitsstandort Lich“, erläutert Fabian Mäser, Geschäftsführer der Asklepios-Klinik. Zum einen unter dem Aspekt, dass die Behandlungsangebote der Klinik stetig erweitert werden und mit dem im vergangenen Jahr errichteten Herzkatheterlabor eine ortsnahe Versorgung kardiologischer Patienten gewährleistet wird. Zum anderen ist die Landestelle für den Notfallstandort unabdingbar und sichert die ortsnahe Notfallversorgung der Bevölkerung nun auch auf dem Luftweg. Dies zeigte nicht zuletzt auch, dass unmittelbar nach der Fertigstellung der Landestelle die Klinik mit einem Patienten aus dem Landkreis Offenbach angeflogen wurde. 

Neben der Gießener Landestelle am Universitätsklinikum ist der Licher Hubschrauberplatz der einzige in der Region.

Um die Hubschrauberlandestelle ordnungsgemäß in Betrieb zu nehmen, erfolgte eine Hubschrauberlandung pünktlich zur offiziellen Einweihung durch die Johanniter-Unfallhilfe.

Neben Landrätin Schneider und den Koordinatoren des Rettungsdienstes im Landkreis, Horst Jeckel und Professor Simon Little, nahmen unter anderem auch die Vertreter der Rettungsdienste, Niklas Pabst und Marco Schulte-Lünzum, an der Eröffnung teil. 

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