Lauf: Pohl-Gönser Dominik Müller glänzte über 10000 m in Mengerskirchen

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Lauf: Pohl-Gönser Dominik Müller glänzte über 10000 m in Mengerskirchen

POHL-GÖNS. Bis zum Zielstrich duellierten sich Dominik Müller (Pohl-Göns/SSC Hanau-Rodenbach, r.) und Teklay Rezene (LC Mengerskirchen) beim 10 000-m-Rennen in Mengerskirchen. Foto: ser 

POHL-GÖNS (ser). Eine Woche nach dem Gewinn des hessischen Vizemeister-Titels über 5000 m glänzte der Pohl-Gönser Langstreckler Dominik Müller (SSC Hanau-Rodenbach) beim Stunden- und 10.000-m-Abendsportfest des LC Mengerskirchen auch über die doppelte Distanz.

Seit Jahren führt die Läuferhochburg LC Mengerskirchen im Westerwald ihren Stundenlauf mit zusätzlicher 10.000-m-Wertung durch. Regelmäßig starteten hier um die 30 Läuferinnen und Läufer  über diese außergewöhnliche Distanz. Aufgrund der wenigen Wettkampfangebote durch die Corona-Krise platzte in dieser Saison der Wettbewerb aber aus allen Nähten. 85 Sportler machten für die Organisatoren eine Neuorientierung erforderlich. Sie boten erstmals einen reinen 10.000-m-Lauf und anschließend den traditionellen Stundenlauf mit einer 10.000-m-Wertung an.

Bei optimalen Bedingungen führte Björn Dollmann vom TV Waldstraße Wiesbaden die starken Spitzenläufer über 10.000 m zu einer 5000-m-Zwischenzeit unter 15:30 min. Nachdem er ausgestiegen war, stürmte M40-Sieger Dirk Busch vom SSC Hanau-Rodenbach zu beachtlichen 31:31,9 min. Dahinter duellierten sich der bis vor zwei Jahren für die LG Langgöns-Oberkleen startende mehrfache deutsche Jugendmeister im Berg- und Crosslauf, Dominik Müller, und Lokalmatador Teklay Rezene vom LC Mengerskirchen um die weiteren Medaillenränge. Im letzten Renndrittel löste sich Müller etwas von seinem Begleiter, musste allerdings auf den letzten Runden mit Problemen in den Waden kämpfen. Der ebenfalls zu den stärksten deutschen Nachwuchstalenten zählende Julius Hild vom SSC Hanau-Rodenbach schloss auf und zog mit 31:48,6 auf den zweiten Rang vor. Den dritten Platz vor Augen, musste sich Dominik Müller dann auf der Zielgeraden eines unglaublich vehementen Schlussspurts von Teklay Rezene erwehren, der unter dem Jubel der heimischen Anhänger noch auf dem Zielstrich mit 31:58,3 min den dritten Rang erreichte. Hauchdünn abgefangen schaffte Dominik Müller aber ebenfalls ausgezeichnete 31:58,9 min und den dritten Rang in der Männer-Hauptklasse. 

„Da wäre noch etwas mehr drin gewesen, wenn die Wade nicht zum Schluss zugemacht hätte“, haderte Dominik Müller etwas, durfte sich aber nach seinen 15:00,23 min über 5000 m bei den Hessenmeisterschaften in Friedberg erneut über eine beachtliche Langstreckenzeit freuen.

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