Leserbriefe: Umgehungsstraße auf BLE-Trasse

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Leserbriefe: Umgehungsstraße auf BLE-Trasse

Betr.: Bericht „CDU will in Oppershofen Verkehrsberuhigung prüfen“ (vgl. BZ v. 23.10.2020)

Es ist sehr löblich, dass sich die CDU mit der Verkehrsberuhigung in Oppershofen befassen will. Wie aus dem Bericht hervorgeht, will man sich wieder einmal mit den Symptomen beschäftigen, aber nicht mit den Ursachen. Ursachen sind das erhöhte Verkehrsaufkommen an und für sich und natürlich morgens und abends. Dazu kommt oft der Ausweichverkehr von der A 5, wenn diese überlastet ist, zu erkennen an den Kennzeichen GI, LDK und anderen nördlichen Kennzeichen. 

Da nicht davon auszugehen ist, dass der Schienenverkehr der ehemaligen Butzbach-Licher Eisenbahn wieder aufgenommen wird, würde sich als Lösung eine Umgehungsstraße auf der Trasse der ehemaligen Butzbach-Licher Eisenbahn anbieten. Durch diese Umgehung würden Rockenberg, Oppershofen und Steinfurth vom Durchgangsverkehr vollkommen entlastet werden. Die Lärm- und Staubbelastung der Bewohner an den Durchgangsstraßen würde minimiert und verkehrsberuhigende Maßnahmen könnten umgesetzt werden ohne zusätzliche Staus zu verursachen. 

Die Baukosten für eine Umgehungsstraße vom Bahnübergang in Rockenberg bis zum Bahnübergang in Steinfurth auf der Trasse der Butzbach-Licher Eisenbahn würden sich im Rahmen halten, da das Gelände vorhanden ist und keine teuren Brückenbauwerke zu errichten wären. 

Als ehemaliger Anwohner an der Hauptstraße in Oppershofen weiß ich wovon ich rede. Ich fordere die Anwohner der Durchgangsstraßen in Rockenberg, Oppershofen und Steinfurth auf, sich an dieser Diskussion zu beteiligen, um für sie eine bessere Lebensqualität zu erreichen. 

Walter Langstrof,  Rockenberg/Oppershofen 

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