„Lollitests“ und „CO2-Ampeln“ werden für die Butzbacher Kitas angeschafft

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„Lollitests“ und „CO2-Ampeln“ werden für die Butzbacher Kitas angeschafft

Magistrat beschließt Corona-Maßnahmen ohne Lüftungsgeräte / Tests für Kinder auf freiwilliger Basis

BUTZBACH (thg). Zwei Corona-Fälle gab es jüngst in Butzbacher Kitas. Die Frage der Vorsorge stellt sich der Politik. In der Sozialausschusssitzung am Montag informierte Bürgermeister Michael Merle über die bevorstehende Entscheidung des Magistrats, Lollitests und CO2-Ampeln anzuschaffen. Am Dienstag wurde der Beschluss gefasst, wie Merle gestern berichtete. 

Der Magistrat hatte sich nach der vergangenen Sitzungsrunde noch einmal mit dem Thema Lüftungsgeräte befasst. Die Fraktionen von CDU, SPD und FDP hatten zur Parlamentssitzung im Juli einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag gestellt. Damit wurde der Magistrat beauftragt, die Anschaffung von Luftfiltergeräten in den Kinderbetreuungseinrichtungen zu prüfen. Nach Betrachtung der Situation hatte das Gremium die Anschaffung nicht empfohlen, sondern auf richtiges Lüften verwiesen. Es sollte sich aber auf Wunsch des Sozialausschusses noch einmal mit einer Prüfung befassen. 

Nach Merles Worten gibt es in den Kitas lediglich zwei Räume, die „nicht belüftbar“ sind. Doch könne die Nutzung verlegt werden. Chantal Zietzling von der Stadtverwaltung berichtete, dass es sich um einen Gruppenraum im Ebersgönser Kindergarten „Zauberwald“ und um den Leseraum in der Griedeler „Schatzkiste“ handele, aus dem Kinder nur Bücher entnehmen. 

Würde man feste Systeme mit Zu- und Abluft in den Gruppenräumen installieren, würde dies eine Investition von 300 000 Euro bedeuten, berichtete Zietzling. Eine staatliche Förderung dafür ist möglich. Der Magistrat entschied sich nun für die Anschaffung von so genannten CO2-Ampeln, die darauf hinweisen, wann das Lüften notwendig wird. Die Kosten betragen 8900 Euro. Mit den Geräten werden die Erzieherinnen, aber auch die Kinder daran erinnert, das Lüften der Räume nicht zu vergessen. 

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