Marius Reusch wurde als Langgönser CDU-Bürgermeisterkandidat nominiert

Den St. Martinsumzug in Oppershofen … 
13. November 2017
Neujahrsmatinee im Bürgerhaus
13. November 2017

Marius Reusch wurde als Langgönser CDU-Bürgermeisterkandidat nominiert

LANGGÖNS. Marius Reusch aus Oberkleen wurde von der Langgönser CDU als Bürgermeisterkandidat nominiert.Foto: ikr

Langgöns (ikr). Unter dem Leitmotiv „Zukunft für unsere Heimat gestalten“ wird Marius Reusch für die Langgönser CDU und mit Unterstützung der Koalitionspartner Grüne und FDP in den anstehenden Bürgermeisterwahlkampf ziehen. Der Oberkleener erhielt nach seiner Bewerbungsrede zum Bürgermeisterkandidaten stehende Ovationen. Er wurde in der Mitgliederversammlung der CDU von 33 Stimmberechtigten bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

Der amtierende SPD-Bürgermeister Horst Röhrig tritt nicht mehr zur Wahl an; als Bürgermeisterkandidatin der SPD wurde Anja Asmussen bereits im Oktober nominiert. Die Bürgermeisterwahl wird vermutlich im 4. Quartal 2018 stattfinden, möglicherweise zusammen mit der Landtagswahl.

Marius Reusch wurde in Wetzlar geboren, lebt seit seiner Geburt in Oberkleen und wuchs dort in einer „richtig altmodischen, aber umso schöneren Großfamilie“ auf. Der 34-jährige Studienreferendar, der seit dem 1. November an einer Gesamtschule in Altenstadt in der Wetterau unterrichtet, ist mit Ehefrau Jenni verheiratet und seit neun Monaten „stolzer und glücklicher“ Vater des kleinen Johann. Bis vor kurzem war er vier Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Historischen Institut der Universität Gießen, wo er auch studiert hat.

Reusch bezeichnete sich „dörflich geprägt“ und als „bekennenden Vereinsmenschen“, der sich seit langem im Sport, im Chor oder auch in Vorständen und Initiativen engagiert. Als Skilehrer hat er seit 15 Jahren viele Jugendfreizeiten und Kinder in der SG Kleenheim begleitet. 2005 trat er in die CDU ein, war seit 2012 Gemeindevertreter und seit 2016, also seit gut anderthalb Jahren, ist er Erster Beigeordneter der Gemeinde. Als Beweggrund, in die Politik zu gehen, nannte er Dankbarkeit, u. a. dafür, in einem Land in Frieden und Freiheit und in einer Gemeinde mit guten Voraussetzungen und einer intakten Infrastruktur aufgewachsen zu sein und dadurch viele Chancen gehabt zu haben. Hiervon habe er vielfältig profitiert. Diese Bedingungen will er für die nächste Generation erhalten und weiterentwickeln. Sein „Leitbild 2025“ ist ein „lebendiges und lebenswertes Langgöns“.

Es können keine Kommentare abgegeben werden.